Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren stellt die COVID-19 Pandemie eine globale Krise dar, die in ihrer herausragenden Dimension auch als ‚Mega-Krise‘ (Boin et al., 2021) bezeichnet worden ist. Unter teils hoher Unsicherheit müssen politische Entscheidungen zur Regulation der sich aus der Pandemie ergebenden Risiken getroffen werden – wobei sich diese Entscheidungen zum einen auf die Eindämmung des Virus beziehen (Containment), zum anderen auf Impfstrategien und -Policies, aber auch auf sozial- und wirtschaftspolitische Abfederung. Gleichsam hat sich gezeigt, dass die nationalen Reaktionen und der Umgang mit dem Risiko sehr unterschiedlich ausfallen.
Dieses Seminar befasst sich zunächst mit einschlägigen Arbeiten und theoretisch-konzeptionellen Grundlagen zu Risikoanalyse, Risikoregulierung und politischen Kommunikation im internationalen Vergleich. Hierauf aufbauend wenden wir uns den Reaktionen auf die COVID-19 Krise sowie der politischen Risikokommunikation in verschiedenen Ländern zu und betrachten diese aus policy-analytischer Perspektive. Dabei werden z.B. Fragen nach Expertisenutzung für (ggf. divergierende) Risikoeinschätzung oder die Rolle zwischenstaatlicher Policy-Transfers mit in den Blick genommen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 16-18 | C01-148 | 04.04.-15.07.2022 |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.