Theodor W. Adorno neigte zu provokativen, manchmal paradox erscheinenden Formulierungen. Eine vielzitierte lautet: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Das bedeutet nun keinesfalls, dass sich das uralte philosophische Fragen nach dem richtigen Leben erübrigt. Im Gegenteil hat Adorno seit den "Minima Moralia" (1951) in seinen "Reflexionen aus dem beschädigten Leben" auf dem Grund solchen Fragens eine Erneuerung der Philosophie aus der individuellen Erfahrung heraus versucht. Literatur als Medium des Selbst- und Fremdverstehens spielt dabei eine vorrangige Rolle. Die Vorlesung stellt diesen Zusammenhang über die "Noten zur Literatur" (1958ff.) bis hin zur "Ästhetischen Theorie" (1970) dar.
Keine
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | ||||||
| Literaturwissenschaft / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Nebenfach | BaLitBM1; BaLitP4 | 2 | |||
| Literaturwissenschaft / Master | (Einschreibung bis SoSe 2009) | MaLit1; MaLit4; MaLit9 | 3 | ||||
| Literaturwissenschaft / Master | (Einschreibung bis SoSe 2012) | MaLit1; MaLit5b | 3 | ||||
| Soziologie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | VN | 2 | aktive Teilnahme | ||
| Studieren ab 50 |
Begleitende Lektüre
Abgabe einer Leseliste am Ende der Veranstaltung