Bildung, bzw. der Bildungsbegriff ist in der deutschsprachigen Erziehungs- und Bildungswissenschaft nicht wegzudenken. Trotz – oder gerade wegen – seiner Vieldeutigkeit ist er als Schlagwort und Kampfbegriff im deutschen Sprachraum wohl häufiger im Gebrauch als unter kritischer Befragung.
Sowohl der Deutungsoffenheit als auch der näheren Untersuchung des Bildungsbegriffs als ideologisches Konstrukt wird in diesem Seminar insofern nachgespürt, als es sich mit Wurzeln, Wegen und Interpretationsweisen von „Bildung“ beschäftigt. Dabei geht es nicht um ‚objektive` Bildungs-Geschichte, sondern vor allem um die verschiedenen Arten, wie diese geschrieben und damit erst hergestellt wird.
Inhaltliche Schwerpunkte werden demnach auf Historiographie im Allgemeinen und auf Bildungs-Historiographie im Speziellen gesetzt. Einblicke in verschiedene historische Zeiten werden dabei streifzugartig gegeben – von der Antike, über das Mittelalter und den Neuhumanismus bis zur Moderne und aktuellen Zugängen. Örtlich gesehen betrachten wir uns vor allem den deutschsprachigen Raum, werden aber auch Blicke über den Tellerrand nach Norden und Westen werfen.
Insgesamt soll in diesem Seminar bei Studierenden einerseits das Gespür für Historiographie und andererseits kritisches Nachdenken über Gegebenes und scheinbar Natürliches gestärkt werden.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/einrichtungen/bie/faq-stundenplan/
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Studieren ab 50 |