Im Seminar soll ausgehend von Theodor W. Adornos Erziehung nach Auschwitz und Michael Rothbergs Multidirektionale Erinnerung hinterfragt werden, was die gegenwärtige Diskussion um multidirektionale Erinnerung für eine Erziehung bedeutet, die sich die Verhinderung einer Wiederholung von Auschwitz und Ähnlichem zum Ziel gesetzt hat.
Hierbei soll ein besonderer Fokus auf die Problematik der Singularität der Shoah wie der Spezifik des Antisemitismus gelegt werden. Erkenntnisziel ist hierbei, auf die Bedingungen einer Bildungsarbeit nach Auschwitz zu reflektieren.
Das Seminar soll je nach Pandemiesituation als Präsenzveranstaltung angeboten werden.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/einrichtungen/bie/faq-stundenplan/
Bereitschaft, komplexe theoretische Texte zu lesen und zu diskutieren
Adorno, Theodor W. Erziehung nach Auschwitz. In: Ders. Kulturkritik und Gesellschaft I. Gesammelte Schriften 10.1. Frankfurt am Main 1997.
Rothberg, Michael. Multidirektionale Erinnerung. Holocaustgedenken im Zeitalter der Dekolonisierung. Bonn 2021.
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The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.