Der Lebenshorizont des Menschen und der damit verbundene Sinn seines Lebens erschließt sich erst im Blick auf das Wesen des dreieinigen Gottes. Denn aus der Erkenntnis des lebendigen Gottes der Liebe erwächst die Erkenntnis des wahren Menschseins. Das lässt sich auch im Dialog mit der Philosophie und anderen Religionen erweisen. Erst vor diesem Hintergrund wird die eigentliche Bedeutung von Glauben sowie von der Gemeinschaft der Glaubenden und ihrer Weltverantwortung sichtbar. Deshalb treten in diesem Horizont die Grundlagen von Dogmatik und Ethik ebenso hervor wie die Grundlagen von Anthropologie und Kirche, so dass die Vorlesung in die zentralen Dimensionen christlicher Theologie einführt.
M. Haudel: Die Selbsterschließung des dreieinigen Gottes. Grundlage eines ökumenischen Offenbarungs-, Gottes- und Kirchenverständnisses (= FSÖTh 110), Göttingen 2006;
Ders.: Glauben an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist. Die Bedeutung des christlichen Glaubens im Kontext von Philosophie, Religion und Konfession, in: Deutsches Pfarrerblatt 108 (2008), S. 250-256;
E. Jüngel: Gott als Geheimnis der Welt. Zur Begründung der Theologie des Gekreuzigten im Streit zwischen Theismus und Atheismus, Tübingen 82010;
W. Kasper: Der Gott Jesu Christi (= Das Glaubensbekenntnis der Kirche 1), Mainz 1982;
I. Lønning: Art. „Gott VIII: Neuzeit/Systematisch-theologisch“, in: TRE 13, S. 668-708;
W. Pannenberg: Was ist der Mensch? Die Anthropologie der Gegenwart im Lichte der Theologie, Göttingen 81995;
G.R. Schmidt: Zur praktisch-theologischen Bedeutung der Trinitätslehre, in: Heubach, Joachim (Hg.): Zur Trinitätslehre in der lutherischen Kirche (= VLAR 26), Erlangen 1996, S. 81-103;
C. Schwöbel: Trinitätslehre als Rahmentheorie des christlichen Glaubens. Vier Thesen zur Bedeutung der Trinität in der christlichen Dogmatik, in: Härle, Wilfried/Preul, Reiner (Hg.): Marburger Jahrbuch Theologie, Bd. X: Trinität (= MthSt 49), Marburg 1998, S. 129-154.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Evangelische Theologie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | ST Ia; ST II/1a; ST II/2a; KG Ia; KG II/1a | 2 | |||
| Evangelische Theologie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | KG II/2a | 2 | |||
| Evangelische Theologie / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | ST Ia; ST II/2a; KG Ia; KG II/2a | 2 | ||||
| Philosophie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | N11 REL-TH | 2 | unbenotet Das Theologie-Seminar im Modul Religionstheorie ist frei wählbar. Dies ist nur eine Empfehlung | ||
| Philosophie (Gym/Ge als zweites U-Fach) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N11 REL-TH | 2 | unbenotet Das Theologie-Seminar im Modul Religionstheorie ist frei wählbar. Dies ist nur eine Empfehlung | |||
| Philosophie (HR) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N11 REL-TH | 2 | unbenotet Das Theologie-Seminar im Modul Religionstheorie ist frei wählbar. Dies ist nur eine Empfehlung | |||
| Studieren ab 50 |
2 Punkte bei regelmäßiger Teilnahme
3 Punkte durch 5-seitiges Protokoll
Benoteter Modulabschluss durch ca. 15-seitiges ausgearbeitetes Protokoll
Achtung: Wird die Vorlesung für ein Profilmodul besucht, MUSS ein dritter LP erworben werden!