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250307 Bildungshistorische Reflexionen von inklusiven und exklusiven Tendenzen entlang von Normalitätsvorstellungen in schulischen Differenzierungspraktiken (S) (SoSe 2021)

Inhalt, Kommentar

Das Seminar findet digital, live zur genannten Zeit & z.T. digital, im Selbststudium (online synchron/asynchron) statt.

In diesem Seminar fokussieren wir Momente der institutionell geregelten Entscheidungen über Varianten der Beschulung von Kindern. Schulische Überprüfungsverfahren sind Differenzierungspraktiken und spielen in diesen Entscheidungsprozessen häufig eine zentrale Rolle. Charakteristisch für diese ist, dass in ihnen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten für die Beschulung von bestimmten Schüler*innen entlang von Normalitätsvorstellungen hergestellt werden und diese somit inkludierende wie segregierende/exkludierende Effekte produzieren.

Zu Beginn des Seminars sollen die Studierenden für das Thema anhand von theoretischen Auseinandersetzungen mit Normalität/Normativität und Unterscheidungen/Differenz sensibilisiert werden. Sodann werden ausgewählte v.a. historische Themenschwerpunkte vor diesem Hintergrund aufgearbeitet und reflektiert. Ziel des Seminars ist die Generierung eines Verständnisses für Zusammenhänge von (sich wiederholenden) bildungshistorischen Mustern der schulisch- unterrichtlichen Überprüfungs- und Klassifikationspraktiken – mit besonderem Fokus auf sonderpädagogische Überprüfungsverfahren sowie ihren historischen Vorläufervarianten.

Anhand der Rekonstruktion solcher Praktiken in Geschichte und Gegenwart zeigt sich, wie ein zu beschulendes Kind zuerst im Prozess und somit innerhalb des Schulsystems durch Differenzierungspraktiken (u.a. Diagnosen und Überprüfungen) zu einer*einem bestimmten Schüler*in gemacht wird, der*dem eine oder mehrere spezifische (Un-)Fähigkeit(en) zugeschrieben werden. Dabei geraten nicht nur Unterscheidungen entlang der Differenzlinie Behinderung, sondern auch sozialer, ethnischer Herkunft oder auch ganz andere ‚überraschende‘ Differenzierungen in den Blick der Reflexion. Diskutieren wollen wir die Funktionen, Konsequenzen und Limitierungen solcher Verfahren.

In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  
wöchentlich Do 08-10 ONLINE   15.04.2021-23.07.2021

Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-BE-IndiErg13 Inklusion E2: Theorie und Geschichte der inklusiven Pädagogik, der Heil- und Sonderpädagogik Studienleistung
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25-ISP1 Grundfragen der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik E2: Die Geschichte der Heil- und Sonderpädagogik unter besonderer Berücksichtigung des Förderschwerpunktes Lernen Studienleistung
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25-ISP1_2 Grundfragen der Sonderpädagogik und inklusiven Pädagogik sowie der Heterogenität und individuellen Förderung E2: Die Geschichte der Heil- und Sonderpädagogik unter besonderer Berücksichtigung des Förderschwerpunktes Lernen Studienleistung
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25-UFP3 Werte und Ziele in Erziehung und Bildung E1: Geschichte/Klassiker der Pädagogik Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
Lernraum
Teilnehmer*innen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges