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250256 Übergänge im Jugendalter im Spannungsfeld von Normierung, Optimierung und Selbstpositionierung (S) (WiSe 2020/2021)

Inhalt, Kommentar

Das Seminar findet z.T. digital, live zur genannten Zeit & z.T. digital, im Selbststudium (online synchron/asynchron) statt.

Übergänge sind soziale Zustandswechsel in der zeitlichen Perspektive des Lebenslaufs- bzw. der Lebensspanne zwischen aufeinander folgenden Lebensaltersphasen und Statuspositionen oder innerhalb von Lebensaltern.

Manche Übergänge sind geradezu verpflichtend und unvermeidbar (Geburt, Tod, Schulaustritt…) einige sind strikt institutionell geregelt (Einschulung, Übergang zur Universität, etc.). Vielen Übergängen ist gemein, dass sie an bestimmte Altersnormen gebunden sind.
Für Erziehungswissenschaft und pädagogische Praxis sind Übergänge nicht nur deswegen ein so interessantes Thema, weil Sie aktiv an ihrer Institutionalisierung und Gestaltung beteiligt ist. An der Art und Weise, wie Übergänge gesellschaftlich gerahmt und gestaltet werden lässt sich einiges über die Lebensphasen Jugend und Kindheit in Erfahrung bringen. Auf individueller Ebene sind Übergänge immer auch biographische Bildungsanlässe, welche jedoch vermehrt mit Exklusionsrisiken verbunden sind. Nicht zuletzt sind Institutionen des Sozial- (Aus)- Bildungssystems immer auch zentrale Schaltstellen biographischer Übergänge: in ihren Kategorisierungen und Unterscheidungen spiegeln sich gesellschaftliche Normalisierungsansprüche und verschiedene Formen sozialer Ungleichheit. Übergangsforschung verbindet in ihrer Analyseperspektive die soziale Regulierung von Übergängen mit der Erforschung der subjektiven Bewältigung dieser Übergänge in biografischer Perspektive. Somit kommen einerseits konkrete Praxen und Politiken der pädagogischen Übergansgestaltung, anderseits das übergangsbezogene Handeln der Individuen in den Blick.

Das Seminar führt grundlegend in Theorien des Lebenslaufs, der Biographie und Übergängen ein, um in einem zweiten Schritt exemplarisch Übergänge und Formen der pädagogischen Übergangsgestaltung aus institutioneller und aus biografisch-individueller Perspektive zu rekonstruieren. Dabei liegt im Seminar der Fokus insbesondere darauf wie Übergänge in (sozial-)pädagogischen und sozialpolitischen Diskursen mit spezifischen Gestaltungsansprüchen versehen werden und auf der institutionellen Ebene auf den Modi, mittels derer Übergänge reguliert, normiert und koordiniert werden.

Im Rahmen des Seminars sollen Übergänge exemplarisch auf der Grundlage verschiedener Handlungsfelder und Themenbereiche erarbeitet werden (Übergänge von der Schule in das Ausbildungssystem/Beruf; Bildungs- und Berufswahlentscheidungen im Lebenslauf; Übergänge aus stationären Erziehungshilfen…). Dabei soll genügend Raum für individuelle Schwerpunktsetzungen und Interessen der Studierenden bleiben.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenschaft im WiSe 2020/2021

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  
wöchentlich Mo 14-16 ONLINE   02.11.2020-12.02.2021

Klausuren

  • Keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-ME1 Allgemeine Grundlagen E2: Lebensalter Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
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25-UFP5 Fachdidaktik UFP E1: Subjektentwicklung im Kindes- und Jugendalter Studienleistung
Studieninformation
30-MGS-3 Hauptmodul 2: Sozialisation und Bildung Seminar 1 Studienleistung
Studieninformation
Seminar 2 Studienleistung
benotete Prüfungsleistung
Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
Lernraum
Teilnehmer*innen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges