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Modul 25-UFP5 Fachdidaktik UFP

Fakultät

Modulverantwortliche/r

Turnus (Beginn)

Jedes Semester

Leistungspunkte und Dauer

10 Leistungspunkte

Die Angaben zur Moduldauer finden Sie bei den Studiengängen, in denen das Modul verwendet wird.

Kompetenzen

Im Modul werden vorrangig die für die Fachdidaktik des Unterrichtsfaches Pädagogik grundgelegten Basistheorien vertieft und für die Planung, Analyse und Reflexion von Unterrichtsvorhaben erweitert. Die Studierenden können

  • erziehungswissenschaftliche, psychologische, neurologische und soziologische Theorien der Subjektentwicklung im Kindes- und Jugendalter und des Lernens sowie aktuelle Studien aus diesen Forschungsfeldern analysieren und kritisch in Hinblick auf Voraussetzungen, Bedingungen und Prozessfaktoren zur Erschließung von Erziehungswirklichkeiten bewerten;
  • Planungs- und Gestaltungselemente von Unterricht fachdidaktisch, methodisch und pädagogisch begründet ableiten und das praktische Handlungswissen im Unterrichtsfach Pädagogik selbstkritisch reflektieren, analysieren und gezielt erweitern;
  • vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit heterogenen Entwicklungsvoraussetzungen und -bedingungen in der Kindheit und v.a. im Jugendalter inklusive Lernarrangements (z.B. Formen der Individualisierung, Binnendifferenzierung, des kooperativen Lernens, der Partizipation) benennen und diese didaktisch-methodisch begründet in die Unterrichtsplanung einbeziehen.

Lehrinhalte

Element 1 Subjektentwicklung im Kindheits- und Jugendalter
Das Element 1 orientiert sich an den Basistheorien im Bereich Sozialisation, Lernen und Entwicklung im Kindheits- und Jugendalter wie sie durch den Lehrplan Erziehungswissenschaft und die Vorgaben für das Fach Erziehungswissenschaft zu den unterrichtlichen Voraussetzungen für die schriftlichen Prüfungen im Abitur in der gymnasialen Oberstufe in NRW erforderlich werden.

Element 2 Theorien des Lernens und Lehrens
Das Element 2 eröffnet einen vertieften Überblick über Lern- und Lehrtheorien. Es werden Voraussetzungen, Bedingungen und Prozessfaktoren des Lernens thematisiert. Zentrale Ergebnisse aus der erziehungswissenschaftlichen, psychologischen, neurologischen und soziologischen Forschung über Lernprozesse werden in Hinblick auf die Gestaltung motivierender Lernarrangements, die Unterstützung lernförderlicher Arbeitshaltungen und die Schaffung eines anregenden Lernklimas diskutiert. Mit Bezug auf den Unterricht im Fach Pädagogik rücken insbesondere Formen des Lernens in den Fokus, die Schülerinnen und Schüler zu Selbstständigkeit und Selbstverantwortung bei der Erschließung von Erziehungswirklichkeiten befähigen.

Element 3 Modulbezogene Vertiefung
In Element 3 werden im Sinne der spiralförmigen Weiterentwicklung fachwissenschaftlicher, fachdidaktischer und allgemeinpädagogischer Kompetenzen die unterrichtsrelevanten Theorien zur Subjektentwicklung (Element 1), zum Lernen und Lehren (Element 2) aufgenommen und unter fachdidaktischer Perspektive vertiefend bearbeitet. Besondere Aufmerksamkeit wird der schulischen Inklusion gewidmet ? sowohl hinsichtlich deren Behandlung als Unterrichtsgegenstand wie auch hinsichtlich fachdidaktischer Implikationen für die Gestaltung von Lernprozessen. Die Veranstaltung ist flexibel und kann z.B. als projektorientiertes Seminar, als Kolloquium oder in Form einer begleitenden Studiengruppe realisiert werden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird die benotete Modulprüfung erbracht.

Empfohlene Vorkenntnisse

Die Studierenden sollen ihr Praxissemester nach Möglichkeit bereits absolviert haben.

Notwendige Voraussetzungen

Erläuterung zu den Modulelementen

Das Portfolio bezeichnet eine Zusammenstellung von Dokumenten, die den Lernverlauf eines Individuums beschreiben bzw. dokumentieren. Portfolios dienen dazu, Lernerfahrungen und -erfolge zu erfassen und Lernstrategien zu planen. Mit Hilfe des Portfolios sollen die Arbeitsergebnisse eines Studierenden aus einer Veranstaltung/einem Modul dokumentiert werden. Ein Portfolio kann verschiedene Arbeiten von Exzerpten und Literaturrecherchen bis zu Lerntagebüchern oder Referaten enthalten. Die DozentInnen entscheiden jeweils, welche Leistungen für das Portfolio zu erbringen sind, dies kann je nach didaktischem Konzept der Veranstaltung/des Moduls für alle Studierenden gleich sein, es kann aber auch individuell vereinbart werden.
Die Bewertung des Portfolios erfolgt abschließend aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Sammlung.

Modulstruktur: 2 SL, 1 bPr 1

Veranstaltungen

Titel Art Turnus Workload (Kontaktzeit + Selbststudium) LP2
E1: Subjektentwicklung im Kindes- und Jugendalter Seminar WiSe&SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
E2: Theorien des Lernens und Lehrens Seminar WiSe&SoSe 90h (30 + 60) 3 [SL]
E3: Modulbezogene Vertiefung (Fachdidaktik) Angeleitetes Selbststudium SoSe 120h (30 + 90) 4 [Pr]

Studienleistungen

Veranstaltung Workload LP2
E1: Subjektentwicklung im Kindes- und Jugendalter (Seminar)

Die Studienleistung dient der Einübung einer reflexiven und diskursiven Haltung zu den in der Veranstaltung behandelten Themen und hat im Hinblick auf die im Modul verankerten Kompetenzen einübenden und vertiefenden Charakter. Eine Studienleistung ist das Anfertigen einer Aufgabe zu Übungszwecken. Übungsaufgaben können beispielsweise sein: Die Vorbereitung und Durchführung einer Gruppenarbeit, die Vorbereitung und Durchführung einer mündlichen Präsentation, eine Argumentationsrekonstruktion, die Zusammenfassung eines Textes etc.
Für alle Studienleistungen gilt, dass schriftliche Beiträge im Umfang von höchstens 1200 Wörtern und mündliche Beiträge im Umfang von höchstens 20 Minuten verlangt werden.

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
E2: Theorien des Lernens und Lehrens (Seminar)

siehe E1

siehe oben siehe oben
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

Prüfungen

Organisatorische Zuordnung Art Gewichtung Workload LP2
E3: Modulbezogene Vertiefung (Fachdidaktik) (Angeleitetes Selbststudium)

Die Studierenden können wählen, in welcher Form sie den Erwerb der modulspezifischen Kompetenzen nachweisen. Zur Auswahl stehen die folgenden Erbringungsformen:

  • mündliche Prüfung im Umfang von höchstens 30 Minuten,
  • Hausarbeit im Umfang von höchstens 4.500 Wörtern,
  • mündliche Präsentationen mit einer schriftlichen Ausarbeitung im Umfang von höchstens 2.500 Wörtern,
  • Portfolios, die verschiedene mediale Formen zusammenführen.
Hausarbeit o. mündliche Prüfung o. Portfolio o. Referat mit Ausarbeitung 1 - -
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.

In diesen Studiengängen wird das Modul verwendet:

Automatische Vollständigkeitsprüfung

In diesem Modul kann eine automatische Vollständigkeitsprüfung vom System durchgeführt werden.

Legende

1
Die Modulstruktur beschreibt die zur Erbringung des Moduls notwendigen Prüfungen und Studienleistungen.
2
LP ist die Abkürzung für Leistungspunkte.
3
Die Zahlen in dieser Spalte sind die Fachsemester, in denen der Beginn des Moduls empfohlen wird. Je nach individueller Studienplanung sind gänzlich andere Studienverläufe möglich und sinnvoll.
4
Erläuterungen zur Bindung: "Pflicht" bedeutet: Dieses Modul muss im Laufe des Studiums verpflichtend absolviert werden; "Wahlpflicht" bedeutet: Dieses Modul gehört einer Anzahl von Modulen an, aus denen unter bestimmten Bedingungen ausgewählt werden kann. Genaueres regeln die "Fächerspezifischen Bestimmungen" (siehe rechtes Menü).
SL
Studienleistung
Pr
Prüfung
bPr
Anzahl benotete Modul(teil)prüfungen
uPr
Anzahl unbenotete Modul(teil)prüfungen
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.
Diese Leistung kann gemeldet und verbucht werden.