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220076 Lektüreübung: Lateinische Inschriften (S) (SoSe 2018)

Einrichtung
Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie / Abteilung Geschichtswissenschaft
Art(en) / SWS
S / 2
Zeitraum
09.04.2018-20.07.2018
Voraussichtl. Wiederholung

Lehrende

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Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Fr 10-12 X-E0-210 09.04.2018-20.07.2018

Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
22-2.1 Theoriemodul Übung Sprache Studienleistung
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22-2.2 Methodikmodul Übung Sprache Studienleistung
Studieninformation
22-2.2_a Methodikmodul Übung Sprache Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Allgemeine Anforderungen bei Lehrveranstaltungen:

Die Anforderungen an die aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2002) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.

Konkretisierung der Anforderungen

Zu erbringen sind zwei bis drei Studienleistungen, etwa: Vorbereitung und Leitung der gemeinsamen Erarbeitung eines Textes; Referat eines wiss. Aufsatzes; informierendes Kurzreferat.
In jedem Fall werden regelmäßige Teilnahme und häusliche Vorbereitung der Übersetzung erwartet.

Inhalt, Kommentar

Inschriften stellen (neben den dokumentarischen Papyri) die einzigen authentischen, d.h. nicht durch einen komplizierten Überlieferungsprozeß hindurch beeinflussten schriftlichen Zeugnisse aus der Antike dar. Sie sind aber in vielen Fällen mehr als das, nämlich Monumente, die einst nicht nur als Texte, sondern auch durch ihre Gestaltung, ihren Kontext und ihren Aufstellungsort wirken sollten; das gilt etwa für die Bauinschriften auf der Trjanssäule oder dem Konstantinsbogen. Von vielen Phänomenen und Ereignissen haben wir ausschließlich durch Inschriften Kenntnis; das betrifft besonders das ‚private’ Leben, die Religion, die Wirtschaft und die Administration des Römischen Reiches. So kennen wir z.B. die vollständige Titulatur des römischen Kaisers nur aus Inschriften (und verkürzt aus Münzlegenden, die auch Inschriften sind). Die weitaus meisten Römer, die in der Kaiserzeit irgendeine öffentliche Funktion hatten, kennen wir nur aus solchen Monumenten (vgl. die jüngst abgeschlossene „Prosopographia Imperii Romani“). Heute sind weit mehr als 300 000 lateinische Inschriften aus der Antike bekannt. Etwa zweitausend Neufunde und neue Lesungen bereits bekannter Inschriften bereichern jedes Jahr den Bestand.
Die Mitte des 19. Jhs. initiierte, auf genaue Dokumentation und Vollständigkeit zielende Sammlung der lateinischen Inschriften, das „Corpus Inscriptionum Latinarum“, war unter der Ägide von Theodor Mommsen (1817–1903) ein Markstein auf dem Weg zu wissenschaftlichen Erforschung der antiken Geschichte.
Wir werden in der Übung Inschriften aus den meisten Kategorien lesen, von sehr einfachen Grab- und Weihinschriften bis hin zu repräsentativen Texten, die für sich stehen und hermeneutisch, nicht nur seriell interpretiert werden können. Zu letzteren gehört die „Königin der Inschriften“, das sog. Monumentum Ancyranum mit dem Tatenbericht (Res Gestae) des Augustus.
Die Lektüre ist auch für Studierende der Lateinischen Philologie von hohem Interesse, denn Inschriften spielen inzwischen auch im Lateinunterricht eine wichtige Rolle. Überdies können besonders für Latinisten interessante Texte gelesen werden, z.B. über die Laufbahn und Stiftung des Jüngeren Plinius (ILS 2927).

Gelesen werden lateinische Texte, überwiegend aus der umfassenden und praktischen Auswahlsammlung von Dessau (s.u.). Diese wird im Lernraum zur Verfügung gestellt. Ferner sollten zur Hand sein: eine systematische lateinische Grammatik (z.B. Rubenbauer/Hofmann/Heine) sowie ein wissenschaftliches lateinisches Wörterbuch (Georges; Oxford Latin Dictionary).

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Erwartet werden brauchbare Lateinkenntnisse auf dem Niveau eines Latinum.

Literaturangaben

Gute kürzere Einführungen: Werner Eck, Lateinische Epigraphik, in: Fritz Graf (Hg.), Einleitung in die Lateinische Philologie, Stuttgart/Leipzig 1997. 92-111; Leonhard Schumacher, Römische Inschriften. Latei¬nisch/Deutsch, Stuttgart (Reclam) 1988, 7-37; Ernst Meyer, Einführung in die lateinische Epigraphik, Darmstadt 1973; Manfred G. Schmidt, Einführung in die lateinische Epigraphik, Darmstadt 2004. Ausführlicher: Alison E. Cooley, The Cambridge Manual of Latin Epigraphy, Cambridge 2012.
Auswahlsammlungen: Hermann Dessau, Inscriptiones Latinae Selectae (ILS). 3 Bände in 5, Berlin 1892–1916 (einsprachig, mit kurzem Kommentar); Schumacher, Römische Inschriften (s.o.; mit Übersetzung und kurzen Erläuterungen); Gerold Walser, Römische Inschrift-Kunst, Stuttgart 2. Auf. 1993 (mit sehr guten Photos der Inschriften!); Glücklich ist dieser Ort! 1000 Graffiti aus Pompeji. Ausgew., übers. und hgg. von Vincent Hunink, Stuttgart (Reclam) 2011.

Lernraum (E-Learning)

Zu dieser Veranstaltung existiert ein Lernraum im E-Learning System. Lehrende können dort Materialien zu dieser Lehrveranstaltung bereitstellen:

TeilnehmerInnen
registrierte Anzahl : 20
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer/innen.
eKVV Teilnehmermanagement :
Bei dieser Lehrveranstaltung wird das eKVV-Teilnehmermanagement genutzt.
Die Teilnahmebestätigung erfolgt per Passworteingabe.
Details zeigen / Passwort eingeben
Abruf der Liste der Teilnehmer/innen :
Lehrende und ihre Sekretariate können sich die Liste der im eKVV registrierten Teilnehmer/innen über die passwortgeschützen eKVV Seiten abrufen: Meine Veranstaltungen
Falls Sie noch keinen BIS Zugang besitzen oder generelle Hinweise zum Abrufen und zum Umgang mit den Teilnehmerlisten suchen nutzen Sie unsere Hilfeseite
Dort finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie aus einer Teilnehmerliste die Ergebnisliste für die Prüfungsdokumentation erstellen und wie Sie diese an die Prüfungsämter übermitteln können.
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Adresse :
SS2018_220076@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die VeranstaltungsteilnehmerInnen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die TeilnehmerInnen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_120834448@ekvv.uni-bielefeld.de
Reichweite :
20 Studierende direkt per E-Mail erreichbar
Hinweise :
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende :
Freitag, 13. April 2018 
Letzte Änderung Zeiten :
Dienstag, 13. Februar 2018 
Letzte Änderung Räume :
Dienstag, 13. Februar 2018 
Sonstiges
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