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250054 Einführung in die qualitative Bildanalyse (S+Ü) (WiSe 2017/2018)

Einrichtung
Fakultät für Erziehungswissenschaft
Art(en) / SWS
S+Ü / 2
Zeitraum
12.10.2017-02.02.2018
Voraussichtl. Wiederholung

Lehrende

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Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Do 16-18 U2-200 12.10.2017-02.02.2018

Klausuren

  • keine gefunden

Fachzuordnungen

Modul (Studienmodell 2011) Veranstaltung Leistungen  
25-ME2 Methodologien und Methoden empirischer Forschung E1: Methodologien und Methoden qualitativer Forschung Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
benotete Prüfungsleistung
Studieninformation
25-MeWi-HM6 (Neue) Medien und Lernen Lehrveranstaltung I benotete Prüfungsleistung
Studieninformation
Lehrveranstaltung II Studienleistung
Studieninformation
Lehrveranstaltung III Studienleistung
Studieninformation
30-MeWi-HM4 Methoden der Medienforschung Lehrveranstaltung I benotete Prüfungsleistung
Studieninformation
Lehrveranstaltung II Studienleistung
Studieninformation
Lehrveranstaltung III Studienleistung
Studieninformation

Die Angaben in der Tabelle ergeben sich aus der Zuordnung zu einem Modul und der entsprechenden Modulbeschreibung. Bei den angegebenen "Leistungen" können Wahloptionen der Studierenden bestehen; Auskunft hierüber gibt ebenfalls die Modulbeschreibung.

Allgemeine Anforderungen bei Lehrveranstaltungen:

Die Anforderungen an die aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2002) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.

Konkretisierung der Anforderungen

Regelmäßige Teilnahme
a) Studienleistung: Interpretation und Analyse von Bildern (Fotos), die in Form von Gruppenarbeiten (Übungen) in einigen ausgewählten Seminarsitzungen anzufertigen und zu protokollieren sind.
b) Modulprüfung: Hausarbeit: Benotete oder unbenotete Einzelleistung: Qualitative Analyse von zwei Bildern (Fotos), davon eines nach eigener persönlicher Wahl (letzteres kann anstelle eines Fotos, was üblicherweise zu wählen ist, ausnahmsweise auch ein Standbild bzw. Stehbild aus einem Film oder Video sein) einschließlich der Verschriftlichung der Interpretationsergebnisse von beiden Bildern.

Inhalt, Kommentar

In den letzten zwanzig Jahren hat eine enorme Ausweitung der Menge an Bildern, deren Verbreitung und Rezeption stattgefunden. Man denke nur an das Internet oder die digitale Fotografie, so dass inzwischen von einem „iconic turn“ oder „pictoral turn“ gesprochen wird. Ziel dieses Seminars ist es, seine TeilnehmerInnen zu befähigen, selbständig gehaltvolle Bildanalysen durchführen zu können, die wissenschaftlichen, d.h. in diesem Fall insbesondere forschungsmethodischen Standards entsprechen. Unter (Einzel-)Bildern werden z.B. Fotos, Plakate, Self-Shoots, Postkarten, aber auch Zeichnungen, Collagen, Gemälde, Fresken oder Standbilder von Videos oder Filmen (also keine Video- oder Filmanalyse im herkömmlichen Sinne) verstanden. Das Seminar gliedert sich in drei Abschnitte:
1. Theoretische Rahmung
1.1 Zur Eigenlogik von Bildern (z.B. Was unterscheidet eigentlich ein Bild von einem Text?)
1.2 Ikonographische Sinndimension: WAS wird auf dem Bild dargestellt?
1.3 Ikonotopische Sinndimension: WO wird das Bild dargestellt (z.B. auf einer offiziellen Webseite einer Organisation oder in einem sozialen Online-Netzwerk wie Facebook, um „Freunde“ zu informieren)?
1.4 Ikonische Sinndimension: WIE wird das Bild dargestellt (z.B. planimetrische Komposition, szenische Choreographie, perspektivische Projektion)?
1.5 Ikonologische Sinndimension: WELCHE geschlechts-, generations-, milieu-, organisationstypischen (etc.) Kontexte und (Alltags-)Praxen (auch in historischer Perspektive) der Produzenten von Bildern lassen sich rekonstruieren?
2. Als qualitative bzw. interpretative sozialwissenschaftliche Forschungsmethode zur empirischen Analyse von Bildern kommt die Dokumentarische Methode sensu Bohnsack zur Anwendung.
3. Den TeilnehmerInnen wird im Übungsteil des Seminars anhand ausgewählter Beispiele von Bildern die Gelegenheit geboten, unter Anleitung empirische Analysen qualitativer Art im Plenum oder in Kleingruppen durchzuführen und deren Ergebnisse zu diskutieren.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenschaft

Literaturangaben

Den folgenden Text sollten alle SeminarteilnehmerInnen gemäß Ausubel’s lernpsychologischer „Theory of Advanced Organizers“ unbedingt vor Seminarbeginn gelesen haben:
Przyborski, Aglaja/Wohlrab-Sahr, Monika: Qualitative Sozialforschung. Ein Arbeitsbuch. Nur 4., erweitere Aufl. München: Oldenburg 2014, daraus: Kap. 3.5: Zur Erhebung von visuellem Datenmaterial, S. 147-S. 162 und Kap. 5.6: Rekonstruktive Bildinterpretation(en), S. 315-357. (Die beiden Buchkapitel kann man in der Uni-Bib fotokopieren oder auch (hoffentlich) als Text-Datei herunterladen).
Eine ausführliche Literaturliste wird in der ersten Seminarsitzung von mir verteilt.

Lernraum (E-Learning)

Zu dieser Veranstaltung existiert ein Lernraum im E-Learning System. Lehrende können dort Materialien zu dieser Lehrveranstaltung bereitstellen:

TeilnehmerInnen
registrierte Anzahl : 51 (2)
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer/innen.
eKVV Teilnehmermanagement :
Bei dieser Lehrveranstaltung wird das eKVV-Teilnehmermanagement genutzt.
Die Teilnahmebestätigung erfolgt per Passworteingabe.
Details zeigen / Passwort eingeben
Teilnehmerbegrenzung :
Begrenzte Anzahl TeilnehmerInnen: 40
Abruf der Liste der Teilnehmer/innen :
Lehrende und ihre Sekretariate können sich die Liste der im eKVV registrierten Teilnehmer/innen über die passwortgeschützen eKVV Seiten abrufen: Meine Veranstaltungen
Falls Sie noch keinen BIS Zugang besitzen oder generelle Hinweise zum Abrufen und zum Umgang mit den Teilnehmerlisten suchen nutzen Sie unsere Hilfeseite
Dort finden Sie auch Informationen dazu, wie Sie aus einer Teilnehmerliste die Ergebnisliste für die Prüfungsdokumentation erstellen und wie Sie diese an die Prüfungsämter übermitteln können.
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Adresse :
WS2017_250054@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die VeranstaltungsteilnehmerInnen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die TeilnehmerInnen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_101332795@ekvv.uni-bielefeld.de
Reichweite :
50 Studierende direkt per E-Mail erreichbar
Hinweise :
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende :
Freitag, 22. September 2017 
Letzte Änderung Zeiten :
Donnerstag, 31. August 2017 
Letzte Änderung Räume :
Donnerstag, 31. August 2017 
Sonstiges
Link auf diese Veranstaltung
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https://ekvv.uni-bielefeld.de/kvv_publ/publ/vd?id=101332795
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Planungshilfen
Terminüberschneidungen für diese Veranstaltung
ID
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