Im Zentrum des Seminars steht die ethische und politische Relevanz von sog. impliziten Vorurteilen (implicit biases), d.h. von automatischen und unbewussten negativen Einstellungen gegenüber Mitgliedern sozial marginalisierter Gruppen. Unter anderem soll geklärt werden, ob wir für diskriminierende Verhaltensweisen, die durch implizite Vorurteile verursacht werden, verantwortlich sein können und wie wir auf das Wissen um die weite Verbreitung von impliziten Vorurteilen politisch reagieren sollten.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Da jedoch die im Seminar gelesene Texte nur auf Englisch verfügbar sind, sind sehr gute englische Lesekompetenzen unerlässlich.
Brownstein, Michael/Saul, Jennifer (Hrsg.): Implicit Bias and Philosophy, Bd. 2: Moral Responsibility, Structural Injustice, and Ethics. Oxford: Oxford University Press 2016.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Philosophie (Gym/Ge als zweites U-Fach) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N5 HM PP MOR; N5 HM PP PolP; N8 HM SB PGES | |||||
| Philosophie (HR) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N5 HM PP MOR; N5 HM PP PolP | |||||
| Studieren ab 50 |