Die Differenzlinie Geschlecht stellt ein zentrales Strukturprinzip in unseren Lebenswelten dar. Insbesondere in Bildungsprozessen werden aus geschlechtsgebundenen Unterscheidungen auch Ungleichheiten, sowie auch in Alltagssituationen doing gender – Prozesse hierarchische Geschlechterordnungen konstituieren.
Im Seminar soll das Verständnis von Geschlechterverhältnissen im Spannungsfeld von Gleichheit und Differenz kritisch betrachtet und diskutiert werden. Im Fokus stehen Konzepte der Geschlechterforschung der vergangenen Jahrzehnte, welche auch verstärkt die Verwobenheit von Geschlecht mit weiteren sozialen Kategorien aufgreifen. Abschließend werden wir der Frage nachgehen, inwiefern sich Erkenntnisse der theoretischen Diskurse sowie empirischen Ergebnisse der Geschlechterforschung vor dem Hintergrund von Teilhabegerechtigkeit und Subjektivierungsprozessen in pädagogischen Handlungskontexten niederschlagen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | Schwerpunkt I; Schwerpunkt II; Schwerpunkt III | |||||
| Geschlechterforschung in der Lehre | |||||||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Einschreibung bis SoSe 2008) | H.2.6 | scheinfähig |
Eine Einzelleistung (benotet oder unbenotet) kann in Form eines Referates erworben werden. Studienleistungen können über Textzusammenfassungen und Schreibaufgaben oder durch eine Kurzpräsentation erbracht werden.