In dieser Veranstaltung werden aktuelle Fragen der Medizinethik sowie einige weitere Gebiete der angewandten Ethik adressiert. Dazu werden zunächst einige grundlegende Positionen der normativen Ethik wiederholt und es soll herausgearbeitet werden, warum man beispielsweise in der zeitgenössischen klinischen Ethik mittlerweile lieber mit Prinzipien mittlerer Reichweite arbeitet. Zudem werden klassische Modelle des richtigen Verhältnisses zwischen Mediziner:innen und Patient:innen auf den Prüfstand gestellt. Dabei sollen insbesondere paternalistische Bevormundungen problematisiert und die Bedingungen des selbstbestimmten Handelns von Individuen geklärt werden. In den Veranstaltungseinheiten zu konkreten Problemen sollen schließlich einige aktuelle Fragen aus den Bereichen der Fortpflanzung, der Organspende und -verteilung sowie der Gestaltung des Lebensendes analysiert werden. Hinzukommen werden zudem Sitzungen zu ethischen Fragen im Umgang mit künstlicher Intelligenz und mit persönlichen Daten.
DIES IST EIN FACHWISSENSCHAFTLICHES MASTER-SEMINAR.
An diesem Seminar können insgesamt maximal 10 Bachelor-Studierende teilnehmen. Für alle Studierenden, die regulär in einem Master Philosophie eingeschrieben sind, gilt keine Teilnehmendenbegrenzung.
Diese Veranstaltung ist konzipiert für Masterstudierende im Fach Philosophie. Andere Studierende der Philosophie können nur teilnehmen, wenn sie das Anmeldeverfahren durchlaufen und eine Zusage der Lehrperson bekommen haben. Zur Anmeldung senden Sie der Lehrperson eine E-Mail mit Angabe Ihres Namens, des Fachsemesters, in dem Sie sein werden, und mit einer Begründung, warum Sie an diesem Seminar teilnehmen wollen. Sie erhalten rechtzeitig Bescheid, ob Sie an der Veranstaltung teilnehmen dürfen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mi | 10-12 | 12.10.2026-05.02.2027 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.