Rassismus und Antisemitismus stellen als gesamtgesellschaftliche Phänomene Querschnittsthemen für die Erziehungswissenschaft dar. In der Veranstaltung werden wir uns mit beiden Macht- und Gewaltverhältnissen auseinandersetzen und ein Verständnis dafür entwickeln, wie diese auch in pädagogischen Handlungsfeldern wirken. Dabei werden Antisemitismus und Rassismus als Ideologien und Praktiken fokussiert, die auch miteinander verflochten sind, und ihre Gemeinsamkeiten, Spezifika sowie Möglichkeiten einer verbindenden Analyse erkundet. Reflexiv wird betrachtet, wie – eingebunden in diese Verhältnisse – eine professionelle antisemitismus- und rassismuskritische Haltung entwickelt werden kann. Daran anknüpfend werden Herausforderungen professionsbezogener Strategien und pädagogischer Konzepte gegen Antisemitismus und Rassismus diskutiert.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mi | 16-18 | 14.10.2026-03.02.2027 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.