Die Beratung und Begleitung von Erziehungsberechtigten nimmt im schulischen Kontext vor dem Hintergrund eines staatlichen Auftrags zur "Erziehungspartnerschaft“ von Professionellen und Erziehungsberechtigten eine Schlüsselrolle ein. In der Regel treten hierbei jedoch auch Konflikte und Ungleichheiten auf.
Unter dieser Perspektive erfolgt im Seminar einerseits eine Auseinandersetzung mit grundlegenden Theorien und empirischen Ergebnissen zur Zusammenarbeit mit Erziehungsberechtigten und Familien. Zum anderen werden konkrete Beratungsansätze und Methoden zum beratenden Handeln vorgestellt, diskutiert und erprobt. Einen besonderen inhaltlichen Schwerpunkt bilden hierbei systemische, personenzentrierte und fallanalytische Ansätze, die zur Orientierung in Prozessen des Fallverstehens und der Gesprächsführung dienen können.
Das Seminar zielt darauf ab, die angehenden Lehrkäfte in der angemessenen und verantwortlichen Gestaltung von Hilfe- und Beratungspraktiken in pädagogischen Kontexten zu unterstützen.
In der Veranstaltung wird konkretes Beratungshandeln mit digitalen Medien erprobt.
M.Ed. BiWi G ISP: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Education BiWi Grundschule mit integrierter Sonderpädagogik im WiSe 2026/27
Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 12-14 | 12.10.2026-05.02.2027 |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 25-ISP2 Differenz und Heterogenität (ISP) Differenz und Heterogenität (ISP) | E2: Frühförderung und Elternpartizipation | Studienleistung
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Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Aktive Mitarbeit in Kleingruppen über das gesamte Semester hinweg zur Erprobung und Reflexion des beratenden Handelns.