Das Medizinstudium ist mit hohen fachlichen, zeitlichen und emotionalen Anforderungen verbunden. Prüfungsdruck, lange Lernphasen und der Anspruch, dauerhaft leistungsfähig zu sein, können zu anhaltender Anspannung führen. Umso wichtiger ist es, bereits im Studium einfache und wirksame Strategien kennenzulernen, die helfen, Stress frühzeitig wahrzunehmen und ihm gezielt entgegenzuwirken.
Diese Einzelveranstaltung bietet eine kompakte und praxisorientierte Einführung in das Thema Stressprävention im Medizinstudium. Im Mittelpunkt stehen das praktische Kennenlernen und Einüben grundlegender Techniken, die sich einfach in den Studienalltag integrieren lassen. Ziel ist es, den Teilnehmenden erste Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie in belastenden Situationen bewusster reagieren und ihre eigene Selbstregulation stärken können.
Zu Beginn der Veranstaltung wird kurz erläutert, wie Stress entsteht und welche typischen Reaktionen damit verbunden sind. Die Einführung dient vor allem dazu, die anschließenden Übungen besser einordnen und auf den eigenen Studienalltag beziehen zu können.
Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt anschließend auf dem praktischen Erlernen einfacher Übungstechniken zur Stressreduktion und Selbstwahrnehmung. Die Teilnehmenden lernen grundlegende Atemübungen, die helfen können, in belastenden Momenten zur Ruhe zu kommen und die Aufmerksamkeit zu stabilisieren. Ergänzend werden kurze körperbasierte Übungen vermittelt, mit denen Spannungszustände wahrgenommen und reguliert werden können, etwa durch bewusste Haltung, kleine Bewegungsimpulse oder kurze Entspannungssequenzen im Sitzen.
Darüber hinaus werden einfache Achtsamkeits- und Wahrnehmungsübungen durchgeführt, die dazu einladen, innere Reaktionen wie Unruhe, Druck oder Gedankenkreisen frühzeitig zu bemerken. Dadurch kann ein kurzer Moment des Innehaltens entstehen, der es erleichtert, nicht unmittelbar automatisch auf Stress zu reagieren.
Die Veranstaltung ist bewusst übungsorientiert angelegt. Die Techniken werden gemeinsam ausprobiert und anschließend kurz reflektiert. Dabei steht im Vordergrund, wie sich einzelne Übungen auch in kurzen Pausen, vor Prüfungen oder in intensiven Lernphasen anwenden lassen.
Ziel der Veranstaltung ist es, die Wahrnehmung eigener Stressreaktionen zu stärken und erste Kompetenzen zur Selbstregulation und Stressprävention zu vermitteln. Die Teilnehmenden erhalten praktische Anregungen, wie sie kurze Übungen in ihren Studienalltag integrieren können, um Konzentration, innere Ruhe und Belastbarkeit zu unterstützen.
Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die einen ersten praktischen Zugang zum Thema Stressprävention erhalten und grundlegende Übungen kennenlernen möchten, die sie unmittelbar im Alltag anwenden können. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist im Rahmen des KoMED-Programms für Medizinstudierende als Studienleistung anrechenbar.
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period |
|---|