Diese Veranstaltung ist Teil des Clusters "Stütz- und Bewegungsapparat II", den Link zum Lernraum finden Sie hier: https://moodle.uni-bielefeld.de/course/view.php?id=12789
Studierende 1-60
VII.2. Diagnostische Verfahren:
· Die Studierenden können makroskopische und mikroskopische Veränderungen häufiger chronisch-degenerativer Erkrankungen erkennen und in den klinischen Kontext einordnen und basierend darauf Konsequenzen für die Patientenversorgung ableiten.
· Die Studierenden können die indikationsbezogene Diagnostik in Form einer funktions- und teilhabeorientierten klinischen Untersuchung durchführen und dokumentieren sowie die daraus resultierende Bedeutung für die Teilhabe einschätzen.
· Die Studierenden können krankheits- sowie behinderungsbedingte Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit einer Person den Komponenten der International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) zuordnen und für die Indikationsstellung für Leistungen zur Rehabilitation nutzen.
· Die Studierenden können das biopsychosoziale Modell der Komponenten der Funktionsfähigkeit der WHO und die darauf basierende International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) als Grundlage für die Strukturierung des Rehabilitationsprozesses erläutern.
VII.3. Therapeutische Maßnahmen:
· Die Studierenden können die Prinzipien der Hilfsmittelversorgung unter rehabilitativer Zielstellung beschreiben.
VIII.4. Gesundheitsberatung, -förderung, Prävention und Rehabilitation:
· Die Studierenden können die gesundheitsbezogene Lebensqualität mit geeigneten Instrumenten erfassen und die Ergebnisse und Limitationen vor dem Hintergrund des Individuums kritisch reflektieren.
' '
'Übergeordnete und krankheitsbezogene Lernziele:'
· Die Absolventin und der Absolvent beherrschen die methodischen Grundlagen und den Ablauf der Diagnostik sowie den Umgang mit diagnostischer Unsicherheit, Risiken von Diagnostik und Überdiagnostik und diagnostischen Ergebnissen im Niedrigprävalenzbereich. [VII.2-01]
· Sie wenden die methodischen Grundlagen an und beherrschen den Ablauf der Diagnostik. Sie können zielgerichtet und situationsangemessen Indikationen unter Berücksichtigung der Priorisierung, Dringlichkeit und verfügbaren Ressourcen für diagnostische Verfahren stellen. (Sem 7-10: 2) [VII.2-01.1.1]
· Die Studierenden berücksichtigen das Konzept der Stufendiagnostik bei der diagnostischen Anforderung. (Sem 7-10: 1) (PJ: 2) [VII.2-01.1.3]
· Die Absolventin und der Absolvent beherrschen die therapeutischen Grundlagen. Sie sind mit den therapeutischen Prinzipien vertraut. Sie können das Prinzip der abwendbar gefährlichen Verläufe erklären und Strategien beschreiben und gegebenenfalls anwenden. (Sem 7-10: 2) [VII.3-01.1.11]
Häufige hausärztliche Erkrankungen:
· Seropositive und seronegative rheumatoide Arthritis VI.02-01.1.7
· Arthritis psoriatica VI.02-01.1.8
· Arthrose VI.02-01.5.3
· Reaktive Arthritis VI.02-01.1.4
· Polymyalgia rheumatica und/oder Riesenzellarteriitis VI.02-01.2
S1-Leitlinie Chronischer nicht tumorbedingter Schmerz Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin 2023.
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-036
S3-Leitlinie Management der frühen rheumatoiden Arthritis Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie e.V. (DGRh) 2019.
https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/060-002
M. Kochen. Duale Reihe Allgemeinmedizin. Thieme. 2017.
M. Scherer, J. Chenot. Allgemeinmedizin. Elsevier. 2022.
Deximed.de
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| einmalig | Mi | 14:00-15:30 | moodle | 01.04.2026 |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 5-II-MED1 Stütz- und Bewegungsapparat II Stütz- und Bewegungsapparat II | MED1 II (Vorlesung) | Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.