Die Lehrveranstaltung thematisiert dialogisch, wie Habitusstrukturen entstehen und sich stabilisieren, aber auch wie sie im Alltag wirksam werden uns sich verändern. Ausgang sind Pierre Bourdieus theoretische Grundlagen zur Habitusgenese. Es werden Prozesse der Primär‑ und Sekundärsozialisation betrachtet, ebenso wie die Wirkung familiärer und institutioneller Einflüsse. Ethnographische Zugänge veranschaulichen, wie Habitus praktisch erlernt, geübt und verändert werden können. Studierende entwickeln ein Verständnis für die Reproduktion sozialer Ungleichheiten, die Rolle von Schule, Familie und Peers sowie für die Möglichkeit von Veränderungen im Lebensverlauf. Die LV regt zur kritischen Reflexion deterministischer Lesarten an und unterstützt die Formulierung eigener empirischer Fragestellungen.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
Werden zum Seminarbeginn ausgegeben.
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period | |
|---|---|---|---|---|---|
| weekly | Mo | 16-18 | S1-500 | 16.04.-23.07.2026 |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.
| Degree programme/academic programme | Validity | Variant | Subdivision | Status | Semester | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Studieren ab 50 |
Der Seminarbetrieb erfolg im Dialog. Die Studierenden können Studienleistungen als aktive Beiträge (Moderation einer Sitzung) erbringen.