Pädagogische Verhältnisse in der Migrationsgesellschaft sind nicht zuletzt von Fragen des Umgangs mit Mehrsprachigkeit geprägt. Dabei stellt sich die Frage, wie der Begriff Mehrsprachigkeit sowie als mehrsprachig adressierte Subjekte überhaupt in den Blick rücken: Welche Bedeutungen werden gesellschaftlicher und individueller Mehrsprachigkeit unter Bedingungen der dominanten Stellung des Deutschen zugeschrieben? Welche sprachideologischen Annahmen und zugehörigkeitsrelevanten Markierungen werden dabei wirksam? Zugleich gilt es zu reflektieren, wie Diskurse über Mehrsprachigkeit, pädagogische Praktiken ihrer 'Erhebung' und 'Förderung', Bestrebungen ihrer Anerkennung – aber auch Versuche ihrer Einschränkung oder 'Eindämmung' – mit rassistischen Strukturen und Logiken verwoben sind. Das Seminar nähert sich diesen Fragen aus rassismuskritischer Perspektive und diskutiert theoretische Konzepte, empirische Befunde und pädagogische Implikationen.
Master of Arts: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Arts Erziehungswissenschaft im SoSe 2026
M.Ed. UFP: Voraussetzung ist die Einschreibung im Master of Education Unterrichtsfach Pädagogik im SoSe 2026
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 8-10 | X-E0-218 | 20.04.-23.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.