In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: https://www.uni-bielefeld.de/fakultaeten/erziehungswissenschaft/studium-und-lehre/studiendekanat/studienorganisation/platzvergabe/
Unter einer intersektionalen Perspektive lässt sich Kindheit nicht als homogene Lebensphase verstehen, sondern als sozial strukturierte Erfahrung, die durch das Zusammenwirken verschiedener Ungleichheitsdimensionen geprägt ist. Faktoren wie soziale Herkunft, Geschlecht, Migrationserfahrung, Behinderung oder rassistische Zuschreibungen beeinflussen maßgeblich die Bedingungen des Aufwachsens und die verfügbaren Bildungs-, Teilhabe- und Entwicklungschancen von Kindern. Eine intersektionale Analyse macht sichtbar, dass diese Kategorien nicht isoliert wirken, sondern in ihrer Verwobenheit eigene Lebensrealitäten schaffen. Dadurch entstehen spezifische Formen von Privilegierung und Benachteiligung, die im Alltag von Kindern unterschiedlich wirksam werden. Für Forschung und pädagogische Praxis bedeutet dies, Kindheit stärker kontextsensibel zu betrachten und soziale Ungleichheiten in ihrer Verschränkung systematisch zu berücksichtigen.
Dies werden wir im Seminar aufarbeiten und mit Hifle eines Methodenmix aus Selbststudium, Input, Lese- und Diskussionsgruppen analysieren.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 12-14 | X-E0-222 | 14.04.-24.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.