Für diese Veranstaltung gibt es eine zentrale Platzvergabe. Studierende werden darüber gesondert per Mail informiert. Bei Fragen zum Vorgehen wenden Sie sich bitte direkt an: seminarplatzvergabe-psychologie@uni-bielefeld.de.
Die Messung psychologischer und neurowissenschaftlicher Phänomene erfolgt mit einer Vielzahl an Methoden, die unterschiedliche Stärken und Anwendungsbereiche aufweisen. Während in der Fachliteratur oft die Möglichkeiten und Vorteile einzelner Verfahren betont werden, legt dieses Seminar bewusst einen Schwerpunkt auf die Herausforderungen und Grenzen verschiedener Messmethoden. Im Kontext neuro-kognitiver Prozesse - etwa bei der Erforschung von Lernen, Motivation oder Handlung - werden die Teilnehmenden dazu angeregt, verschiedene Methoden kritisch zu hinterfragen.
Ein zentrales Element des Seminars ist der Praxisbezug: Die meisten Themenblöcke gliedern sich in einen theoretischen und einen daran anschließenden praktischen Teil. Im theoretischen Abschnitt werden die wissenschaftlichen Hintergründe und methodischen Grundlagen vermittelt. Im praktischen Teil erhalten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ein tieferes Verständnis für die jeweilige Methode und ihren Einsatz in der Forschung zu erlangen. Zu den ausgewählten Verfahren gehören beispielsweise der Schreckreflex, die Hautleitfähigkeit, die Elektroenzephalographie (EEG) oder die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT).
Ziel des Seminars ist es, Kompetenzen im kritischen Lesen und Bewerten empirischer Forschungsmethoden sowie das wissenschaftliche Denken zu stärken. Die Verbindung von Theorie und Praxis fördert dabei nicht nur das methodische Wissen, sondern auch die Fähigkeit, eigene Forschungsvorhaben realistisch zu planen und kritisch zu reflektieren.
Das Blockseminar richtet sich an Studierende des Masterstudiengangs Experimental Psychology and Neuroscience. Es beinhaltet einen Besprechungstermin, an dem die Präsentationsthemen vergeben werden und vier Blockterminen. Die Teilnahme am Seminar setzt grundlegende Vorkenntnisse zu einigen psychologischen/ neurowissenschaftlichen Methoden (bspw. FPS, SCR, EEG, MRT etc.) voraus. Gute Englischkenntnisse für das Vorbereiten der ausgewählten Literatur werden ebenfalls vorausgesetzt.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| einmalig | Fr | 14-16 | B2-266 | 22.05.2026 | Vorbereitungstreffen |
| einmalig | Fr | 10-16 | S1-217 | 26.06.2026 | |
| einmalig | Sa | 10-16 | X-E0-220 | 27.06.2026 | |
| einmalig | Fr | 10-16 | X-E0-226 | 17.07.2026 | |
| einmalig | Sa | 10-16 | X-E0-228 | 18.07.2026 |
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 27-EXP-KN Kognitive Neurowissenschaft Kognitive Neurowissenschaft | 27-EXP-KN.3: Ausgewählte Themen der kognitiven Neurowissenschaft II | Studienleistung
benotete Prüfungsleistung |
Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Studierenden müssen im Rahmen des Seminars zu zweit zu einem vorgegebenen Thema eine Präsentation mit anschließender Diskussion vorbereiten. Aktive Mitarbeit in der Gruppendiskussion wird vorausgesetzt.