Die nationale und auch internationale Bekanntheit des ostwestfälischen Universitätsstandortes Bielefeld hing über die Jahre seiner Strahlkraft (heute sagt man Impact) an einigen wenigen Namen und deren Träger waren mehrheitlich Geistes- und Sozialwissenschaftler. Allen voran der extrem produktive Niklas Luhmann, die sogenannte Bielefelder Schule der Geschichtswissenschaft um Wehler und Kocka, spaäter Frevert und Haupt, der originelle Einzelgänger Koselleck - das waren 'Bielefelder'. In der Literaturwissenschaft war es sicher Karl Heinz Bohrer, der als ehemaliger FAZ-Feuilletonchef und dann als Herausgeber des Merkur weit über die Grenzen Westfalens hinaus bekannt war. Auch er war Bielefeld. Im Zentrum des Seminars steht die Frage, was denn überhaupt Bohrers Bekanntheit ausgemacht hat, vielleicht noch immer ausmacht, was seine Theorie war, ob es 'eine' Theorie war wie bei Luhmann die Systemtheorie. Wir werden Texte aus der ganzen Breite von Bohrers Schaffen lesen, vieles wird nur auszugsweise gehen. Was genau wir anschauen, legen wir zu Beginn des Seminars gemeinsam fest.
Interesse an ästhetischer Theorie
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 16-18 | 13.04.-24.07.2026 |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.