270226 Einführung in die Gestalttherapie (BS) (WiSe 2015/2016)

Inhalt, Kommentar

Die Gestalttherapie ist ein ganzheitliches, humanistisches und erlebnisaktivierendes psychotherapeutisches Verfahren. Sie wurde in den 40er Jahren von Fritz und Laura Perls sowie Paul Goodman entwickelt und wurzelt u.a. in der Psychoanalyse, dem Psychodrama, der Gestaltpsychologie, dem Existentialismus und in östlichen Weisheitslehren. Der Gestaltansatz ist prozessorientiert und zeichnet sich durch seine experimentell-kreative Vorgehensweise aus, wobei das konkrete Fühlen und Wahrnehmen sowie die direkte Erfahrung und Begegnung im „Hier und Jetzt“ im Mittelgrund stehen. Neben dem Respekt vor den Ressourcen und der Selbstverantwortung des Menschen betont Gestalttherapie die Einheit von Körper, Psyche und Geist und ist auf persönliche Weiterentwicklung und Wachstum ausgerichtet.
Das Seminar bietet eine praxisorientierte Einführung in das Verfahren der Gestalttherapie. Neben der Vermittlung theoretischer Hintergründe und zentraler Prinzipien werden die typischen Arbeitsweisen dieser Methode durch Selbsterfahrungselemente erlebbar gemacht. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf frauenspezifische Fragen und Bedürfnisse gerichtet und frauenbezogenen Themen Raum gegeben.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

weibliche Studieremde der Universität Bielefeld

Literaturangaben

Becker, R. (1991). Weibliche Identität. In Gestalttherapie, Zeitschrift der Deutschen
Vereinigung für Gestalttherapie, 5-15.
Becker, R. (2005). Gender. Vortrag auf der Tagung „An der Grenze leben - Laura Perls zum
100. Geburtstag“, München, 3.-5.6.2005.
De Roeck, B. P. (1995). Gras unter meinen Füßen. Eine ungewöhnliche Einführung in die
Gestalttherapie. Hamburg: Rowohlt.
Doubrawa, E. & Blankertz, S. (2010). Einladung zur Gestalttherapie. Eine Einführung mit
Beispielen. Wuppertal: Peter Hammer.
Flaig, M. & Valentin-Mousil, B. (1998). Begegnungen auf dem Weg zu weiblicher Freiheit
Über Feminismus und Gestalttherapie. In Gestaltkritik, Zeitschrift des
Gestaltinstituts Köln, 15-26. Fuhr, R. & Gremmler-Fuhr, M. (2002). Gestalt-Ansatz. Grundkonzepte und -modelle aus
neuer Perspektive. Bergisch-Gladbach: Edition Humanistische Psychologie.
Fuhr, R., Sreckovic, M. & Gremmler-Fuhr, M. (2001). Handbuch der Gestalttherapie.
Göttingen: Hogrefe.
Großmaß, R. (1991). Der widerspenstigen Zähmung. Zum Frauenbild von Gestalttherapie
und Bioenergetik. In Psychologie und Gesellschaftskritik, 46-67.
Harman, R. L. (2001). Werkstattgespräche Gestalttherapie. Interview mit Miriam Polster.
Wuppertal: Peter Hammer.
Perls, F. (1999). Grundlagen der Gestalt-Therapie. München: Pfeiffer bei Klett-Cotta.
Perls, F., Hefferline, R. F. & Goodman, P. (1991). Gestalttherapie. Praxis. München:
Deutscher Taschenbuch Verlag.
Perls, L. (1999). Leben an der Grenze. Essays und Anmerkungen zur Gestalt-Therapie.
Bergisch-Gladbach: Edition Humanistische Psychologie. Perls, L. (2005). Meine Wildnis ist die Seele des Anderen. Der Weg zur Gestalttherapie. Laura
Perls im Gespräch. Wuppertal: Peter Hammer.

Lehrende

  • Kirsten Borgstedt

Termine ( Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  
einmalig Fr 14-16 C01-246 20.11.2015
einmalig Fr 16-20 C01-246 20.11.2015
einmalig Sa 9-18 X-E0-213 21.11.2015
einmalig So 9-18 X-E0-213 22.11.2015

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-FS-EM Einführungsmodul Einführungsmodul E2: Einführende Veranstaltung aus den Fakultäten Studieninformation
E3: Einführende Veranstaltung aus den Fakultäten Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Frauenstudien (Einschreibung bis SoSe 2015) Schwerpunkt I; Schwerpunkt III    

Es können keine Leistungspunkte erbracht werden, allerdings können die Teilnehmerinnen eine Teilnahmebescheinigung erhalten.

Kein E-Learningangebot vorhanden
registrierte Anzahl: 29
Dies ist die Anzahl der Studierenden, die die Veranstaltung im Stundenplan gespeichert haben. In Klammern die Anzahl der über Gastaccounts angemeldeten Benutzer*innen.
Teilnahmebegrenzung:
Begrenzte Anzahl Teilnehmer*innen: 16
Adresse:
WS2015_270226@ekvv.uni-bielefeld.de
Lehrende, ihre Sekretariate sowie für die Pflege der Veranstaltungsdaten zuständige Personen können über diese Adresse E-Mails an die Veranstaltungsteilnehmer*innen verschicken. WICHTIG: Sie müssen verschickte E-Mails jeweils freischalten. Warten Sie die Freischaltungs-E-Mail ab und folgen Sie den darin enthaltenen Hinweisen.
Falls die Belegnummer mehrfach im Semester verwendet wird können Sie die folgende alternative Verteileradresse nutzen, um die Teilnehmer*innen genau dieser Veranstaltung zu erreichen: VST_58692241@ekvv.uni-bielefeld.de
Hinweise:
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Dienstag, 6. Oktober 2015 
Letzte Änderung Räume:
Dienstag, 6. Oktober 2015 
Art(en) / SWS
Blockseminar (BS) / 2
Einrichtung
Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft / Abteilung Psychologie
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ID
58692241