Das Seminar findet in Kooperation mit der Laborschule Bielefeld statt, die von einer sehr heterogenen Schülerschaft besucht wird und seit vielen Jahren als inklusive Schule arbeitet. Um dieser Heterogenität Rechnung zu tragen, ist eine differenzierte pädagogische Beobachtung der einzelnen Schülerinnen und Schüler, ihrer Lernvoraussetzungen, Interessen und Fähigkeiten eine wesentliche Voraussetzung. Der Unterricht hat die Aufgabe, an diesen Voraussetzungen anzuknüpfen und allen SchülerInnen individuelle und gemeinsame Lerngelegenheiten zu eröffnen. Im Seminar soll es darum gehen, wie Diagnose und Förderung an der Laborschule, aber auch in anderen inklusiven Grundschulen umgesetzt werden, welche Strategien sich dafür eignen und mit einem Selbstverständnis als inklusive Schule vereinbaren lassen. Daran anknüpfend werden verschiedene methodische Möglichkeiten der unterrichtsintegrierten Förderung fallbezogen erprobt und reflektiert.
Die Bereitschaft zur aktiven und regelmäßigen Beteiligung am Seminar sowie an mindestens einer Praxiserprobung in der Laborschule Bielefeld wird vorausgesetzt. Im Rahmen der Studienleistung ist die inhaltsanalytische Auswertung eines anonymisierten Portraits sowie die Planung einer kleinen Fördersequenz für die unterrichtsintegrierte Förderung des portraitierten Kindes vorgesehen.
Das Einführungsmodul und die orientierende Praxisstudie sind abgeschlossen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
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| 25-BiWi11 Berufsfeldbezogene Praxisstudie Diagnostik und Förderung Berufsfeldbezogene Praxisstudie Diagnostik und Förderung | E2: Methoden der Diagnose, Differenzierung, individueller Förderung und Leistungsbeurteilung | Studienleistung
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Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Analyse eines Gutachtens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs (anonymisierte Portraits) und daran anknüpfend Entwurf einer exemplarischen Fördersequenz, die in einer Lehrveranstaltung vorgestellt wird