Im Zentrum der christlichen Verkündigung ist vom Leiden, vom Tod und von der Auferweckung des gestorbenen Jesus Christus die Rede. Von daher haben in der christlichen Tradition die anthropologischen Phänomene "Tod und Sterben" immer schon besondere Aufmerksamkeit beansprucht, um das Leben der Menschen im Glauben zu verstehen und bewusst zu gestalten.
Schülerinnen und Schüler leben heute weithin in einer Umgebung, in der christlicher Glaube nur noch verschwommen wahrgenommen wird. Gleichwohl machen Kinder schon vom Vorschulalter an Erfahrungen eigener Begrenztheit und Zeitlichkeit.
Das Seminar will zu einem Unterricht anregen, der die bewusste Wahrnehmung und Reflexion entsprechender Erfahrungen fördert - und der dabei zur Entdeckung der Schätze biblischer Überlieferung und nachfolgender Deutungstradition der Kirche anleitet.
Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft zur durchgehenden Mitarbeit und gelegentlichen Anfertigung eines Seminarprotokolls oder eines Referates.
Die begleitende Lektüre von E. Jüngel, ¿Tod¿. Themen der Theologie Bd.8, Stuttgart/Berlin 1.Aufl 1971 wird empfohlen.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Evangelische Theologie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | PT/RP II/1b; PT/RP II/2b | 3 | |||
| Evangelische Theologie / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | PT/RP II/1b; PT/RP II/2b | 3 |