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402034 MPH 34 Schwerpunkt Bevölkerungsmedizin (S) (WiSe 2007/2008)

Kurzkommentar

Derzeit wird die Akkreditierung des Studiengangs vorbereitet. Deshalb sind in Kürze Veränderungen des Studienablaufs und der Veranstaltungsbezeichnungen wahrscheinlich !!!

Inhalt, Kommentar

Ziel und Inhalt

Studierende mit diesem Schwerpunkt sollen in die Lage versetzt werden, medizinische Inhalte in einer bevölkerungsbezogenen Sichtweise verstehen und in einen Public Health-Kontext integrieren zu können. Das Gebiet der Bevölkerungsmedizin erhält dabei die Bedeutung einer Brückenfunktion zwischen der klinischen Medizin und den Gesundheitswissenschaften. Es wird Wert auf die Vermittlung von theoretischen Grundlagen der Bevölkerungsmedizin sowie auf die Darstellung und Entwicklung gesundheitswissenschaftlicher Anwendungsfelder, wie z.B. die Infektionsmedizin und psychiatrische Bevölkerungsmedizin, gelegt. Dabei lernen die Studierenden die Theorieentwicklung in der Bevölkerungsmedizin ebenso kennen wie die praxisnahe Bedeutung von Bevölkerungsmedizin mit einem Schwerpunkt in der Versorgungsforschung.

Die Studierenden sollen mit verschiedenen Themengebieten der Bevölkerungsmedizin, wie zum Beispiel

  • der Theoriebildung in Public Health,
  • der Epidemiologie chronischer Krankheiten (Infektionsepidemiologie, psychiatrische Epidemiologie),
  • der Gesundheitssystem- und Evaluationsforschung,
  • der Gesundheitsförderung in Organisationen (Health Promoting Universities) und insbesondere
  • der Internationalen Gesundheitsforschung (Weltgesundheit, International Public Health)

stärker vertraut gemacht werden und aktuelle Forschungsansätze und Anwendungsfelder kennen lernen einschließlich der Institutionen der Forschungsförderung im Bereich Public Health. In Projektgruppen soll der Umgang mit größeren Datensätzen erlernt werden. In diesem Zusammenhang soll besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, dass es zukünftig zunehmend darauf ankommen wird, Forschungsprojekte und ihre wissenschaftlichen Ergebnisse für die Öffentlichkeit verständlich und so zu präsentieren, dass ihre Förderungswürdigkeit verstanden und anerkannt wird (Public Understanding of Science).

Literaturangaben

Armstrong, D. (1995): The rise of surveillance medicine. Sociology of Health & Illness, 17, 393-404.
Foucault, M. (1988): Die Geburt der Klinik: Eine Archäologie des ärztlichen Blicks. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/Main.
Hurrelmann, K. & Laaser, U. (1997): International Handbook of Public Health. Greenwood Press, London.
Serie Gesundheitsforschung. Juventa Verlag, Weinheim.

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Gesundheitswissenschaften / Master (Einschreibung bis SoSe 2013) Wahlpflicht 3. 9  
Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges