Erst die Gracchen suchten entschieden nach Lösungen für die vielfältigen Probleme ihrer Zeit, Probleme, die teils in Roms Aufstieg zur Weltmacht, teils in der virulenten Desintegration und Ignoranz der Führungsschicht ihre Ursache fanden. Die beiden Volkstribunen (133 bzw. 123/122 v. Chr.), selbst Angehörige der Nobilität, stützten sich aber nicht auf den Senat, das institutionelle Zentrum der Aristokratie, sondern gegen alles Herkommen auf die Volksversammlung und hinterließen eine folgenreiche Polarisierung der politischen Kultur. In ihrem Vorgehen findet der Gegensatz von Optimaten und Popularen seinen Ursprung. Die Reformansätze des Ti. und des C. Sempronius Gracchus wie ihr Scheitern offenbarten, daß die Römische Republik in eine neue, in ihre letzte Phase eingetreten war.
K. BRINGMANN, Krise und Ende der römischen Republik (133¿42 v. Chr.), Berlin 2003;
D. STOCKTON, The Gracchi, Oxford 1979
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 10-12 | S2-137 | 20.10.2005-09.02.2006 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Geschichte / Lehramt Sekundarstufe I | A1 | Wahlpflicht | scheinfähig HS | ||||
| Geschichte / Lehramt Sekundarstufe II | A1 | Wahlpflicht | scheinfähig HS | ||||
| Geschichtswissenschaft / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | 3.1.1 | Wahlpflicht | 8 | benotet | |
| Geschichtswissenschaft (Hauptfach) / Magister | Wahlpflicht | scheinfähig HS | |||||
| Geschichtswissenschaft (Nebenfach) / Magister | Wahlpflicht | scheinfähig HS |