Die Überlieferungsgeschichte stellt eine eigene Perspektive auf die Geschichte des Christentums dar. Anders als Dogmengeschichte und kirchliche Institutionengeschichte führt sie an die Orte von Texten und anderen Medien (Kateche-tenschulen, Klöster, Universitäten, Druckereien, Kunstwerkstätten). Die These ist, dass diese Orte die religiös-theologischen Inhalte mit geformt haben. Dabei zeigt sich ein hoher Anteil von Gefühl, Poesie und Phantasie - sie sind schwer beschreibbare, aber vorhandene Mächte in der Geschichte ...
Ziel der Vorlesung ist, neben der Vermittlung text- und medienhistorischer Kenntnisse einen Umgang mit Quellenarten und Medien des Christentums anzuregen, der der späteren Berufspraxis nützen kann.
Literatur: kursorische Kenntnisnahme von aufbereiteten Quellen
Vorbereitung: keine
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 36-PM1 Christentum evangelischer Prägung Christentum evangelischer Prägung | Seminar 1 | Studieninformation | |
| Seminar 2 | Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.