Gibt man in der Bildersuche einer beliebigen Internetsuchmaschine das geschlechtsneutrale „soldier“ ein, so bekommt man in erster Linie eins angezeigt: Männer in Khaki. Wie kaum eine andere Institution hat sich das Militär bis heute seine enge Verknüpfung mit Männern und Männlichkeit erhalten. Diese historisch zentrale Position von Geschlecht für das Militär machen Streitkräfte und ihre Angehörigen zu interessanten Forschungsobjekten für geschlechtergeschichtliche Untersuchungen. Dieses Seminar soll Studierenden einen Einblick in die Schnittfläche von Geschlechter- und Militärgeschichte geben sowie das Analysieren historischer Quellen aus einem geschlechtergeschichtlichen Blickwinkel einüben. Dafür werden wir uns im Seminar zunächst anhand theoretischer Texte ein Verständnis von „Geschlecht“ erarbeiten, um dann mittels ausgewählter Forschungsaufsätze ein Gespür dafür zu entwickeln, wie eine Synthese von Geschlechter- und Militärgeschichte konkret aussehen kann. Das Herzstück wird das eigenständige Arbeiten mit historischen Quellen im letzten Drittel des Seminars sein. Voraussichtlich wird dies in Form von Referaten geschehen. Geographischer und zeitlicher Schwerpunkt ist Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert.
Der Großteil der Seminarlektüre wird auf Deutsch sein, jedoch wird es auch den ein oder anderen englischsprachigen Text geben!
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 16-18 | C01-230 | 09.10.2023-02.02.2024
nicht am: 26.12.23 / 02.01.24 |
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| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 22-2.2_a Methodikmodul Methodikmodul | Grundseminar Methodik | Studienleistung
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Studieninformation |
| 22-2.4_a Fachdidaktisches Methodikmodul Fachdidaktisches Methodikmodul | Grundseminar Methodik | Studienleistung
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Studieninformation |
| 22-2.7 Digital History Digital History | Grundseminar Methodik | Studienleistung
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Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.