Die Idylle ist eine mittlerweile fast vergessene Gattung. Das war im 18. Jahrhundert ganz anders. Mit dem Erfolg des Schweizer Idyllenautors Salomon Geßner kehrt die Idylle in ganz Europa zurück und erlebt eine ungeahnte Reanissance. Begleitet wird der publizistische Erfolg von einer inentsiven Gattungsdiskussion, die noch tief verwurzelt in der "Querelles des Anciens et des Modernes" heftig geführt wird. In Folge dieser Diskussion kommt es zu tiefgreifenden Veränderungen innerhalb der Gattung, für die der Sturm und Drang und später die Klassik eine wichtige Rolle spielt. Im Seminar werden wir einerseits die europäische Gattungsdiskussion verfolgen, andererseits uns aber viele Idyllen anschauen und sie auf den literaturgeschichtlichen Wandel im Laufe des 18. Jahrhunderts befragen.
Studierende sollten das Fachportal erfolgreich abgeschlossen haben
Böschenstein-Schäfer, Renate: Idylle. 2., durchges. und erg. Aufl. Stuttgart : Metzler, 1977
Deutsche Idyllentheorien im 18. Jahrhundert : mit e. Einführung u. Erläuterung, hrsg. von Helmut J. Schneider. Tübingen : Narr, 1988
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 16-18 | C0-269 | 14.10.2013-07.02.2014
nicht am: 24.12.13 / 31.12.13 |
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| Modul | Veranstaltung | Leistungen | |
|---|---|---|---|
| 23-GER-BasLit_ver1 Basismodul Literaturwissenschaft: Historische Aspekte der Literatur: Epochen und Epochenumbrüche Basismodul Literaturwissenschaft: Historische Aspekte der Literatur: Epochen und Epochenumbrüche | Seminar zur deutschen Literaturgeschichte | Studienleistung
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Studieninformation |
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Im Rahmen der Modulabschlussprüfungen müssen mindestens 3 Schreibaufgaben im Seminar absolviert werden.
Für die Bescheinigung der Studienleistung ist darüber hinaus auch die regelmäßige Teilnahme am Seminar Pflicht.