Professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit setzt die Fähigkeit voraus, konkret beschreiben zu können, welche pädagogischen Ziele auf welchen Wegen angestrebt werden und wie die Wirkungen des Handelns eingeschätzt werden können.
Konzeptionsentwicklung als Verfahren der Qualitäts(weiter)entwicklung hilft dabei, die Arbeit der PädagogInnen innerhalb einer Einrichtung aufeinander abzustimmen, Aufgaben, Rollen und berufliches Selbstverständnis zu klären, das Handeln zu orientieren und ermöglicht Evaluation und Weiterentwicklung.
Konzeptionsentwicklung ist keine trockene Schreibtischarbeit sondern ein kommunikativer Aushandlungsprozess, dessen Ausgangspunkt die Lebenswelten der Zielgruppen bilden.
Konzeptionen - als Ergebnis des KE-Prozesses - stellen das geistige Grundgerüst der pädagogischen Arbeit dar und dienen der Außendarstellung der eigenen Arbeit gegenüber AdressatInnen und KooperationspartnerInnen sowie der Legitimation gegenüber Politik und Kostenträgern.
Ziel des Seminars ist die Vermittlung von praktischen Kompetenzen für konzeptionelles Handeln:
•Bedarfsermittlung – Methoden sozialräumlicher Lebenswelterkundung
•Entwicklung konzeptioneller Ziele, Aushandlung von Konsenszielen
•Operationalisierung von Zielen
•Evaluation – kriteriengeleitete Reflexion
Methodischer Aufbau des Seminars:
•Einführung in Konzeptentwicklung und Vorbereitung der Praxisrecherche
•Praxisrecherche: Erkundung der Relevanz von Konzeptarbeit in selbst zu suchenden Praxisstellen
•Seminarblöcke: Erarbeitung konkreter Materialien zur Konzeptionserstellung, Wechsel zwischen folgenden Arbeitsformen
- Theoretischer Input, methodisches Handwerkszeug, Praxisbeispiele
- Kleingruppenarbeit in arbeitsfeldbezogenen Teams
- Präsentation der Ergebnisse und kollegiale Beratung
Hiltrud von Spiegel: Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit, UTB-Verlag, 2011
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period |
|---|
| Module | Course | Requirements | |
|---|---|---|---|
| 25-BE5 Professionalism and Quality Professionelles Handeln und Qualität | E1: Professionalisierung und Handlungskompetenz | Study requirement
|
Student information |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.
| Degree programme/academic programme | Validity | Variant | Subdivision | Status | Semester | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erziehungswissenschaft (Kernfach) / Bachelor | (Enrollment until SoSe 2011) | Kernfach | BE 6.1 | ||||
| Frauenstudien | (Enrollment until SoSe 2015) | ||||||
| Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom | (Enrollment until SoSe 2008) | G.4.2 | scheinfähig |
Erwartet wird die Bereitschaft zum engagierten Diskurs im Seminar, die kontinuierliche Mitarbeit in Kleingruppen und das eigenständige Herstellen eines Kontaktes zu einer Einrichtung für die Praxisrecherche.