230035 Computerspiele im Deutschunterricht? Theorie, Legitimation und Logistik eines neuen Mediums in der Schulpraxis (S) (WiSe 2012/2013)

Inhalt, Kommentar

Computerspiele sind eines der meistdiskutierten Medienphänomene der Gegenwart; sie gelten als Katalysatoren für gesellschaftliche Diskussionen, nicht nur im Bereich der Gewaltästhetik sondern auch im Umgang mit Medien. Unlängst haben die Kultusministerien, wie auch zahlreiche Forschungen und Tagungen festgestellt, dass Computerspiele im Unterricht behandelt werden sollen. Die Umsetzungs- und Diskussionsmöglichkeiten sind zahlreich: angefangen bei der Gewaltdebatte um so genannte ›Killerspiele‹, über Fragen zur Ästhetik, zu Spiel- und Literalitätsprinzipien bis zur Wissensvermittlung mit diesem neuen Medienphänomen bieten Computerspiele zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine didaktische Umsetzungsmöglichkeit. Obwohl sich zahlreiche Fächer für die Besprechung von Computerspielen anbieten, wird dieser Bereich zumeist dem Deutschunterricht zugeschrieben, weil dieser ausgehend von den dort erlernten Literalitätskonzepten zusehends zum Medienunterricht avanciert. Dabei stellen sich LehrerInnen sowie angehenden LehramtsanwärterInnen zuvor methodische und theoretische Fragen: Wie geht man mit Computerspielen um? Welche Zugänge gibt es? Auf welchen Prinzipien basieren Computerspiele eigentlich? Und wie sollen Computerspiele logistisch in den Unterricht integriert werden?

Das Seminar bietet die Möglichkeit, Computerspiele als multicodale Zeichenformationen zu verstehen, ihre Grundprinzipien zu identifizieren und sie zu didaktisieren. Darüber hinaus soll es um die Didaktisierung gesellschaftlich relevanter Fragestellungen sowie den zweckgebundenen Einsatz von Computerspielen im Deutschunterricht gehen. Das Seminar macht es sich zur Aufgabe, Möglichkeiten zur Umsetzung der Forderung nach der Integration von Computerspielen in den Deutschunterricht zu entwickeln und den zukünftigen LehrerInnen dabei Methoden zur Durchführung verschiedener Projekte zu vermitteln.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Voraussetzungen für Studierende: prinzipielle Bereitschaft zur Mitarbeit und zur Auseinandersetzung mit dem vorliegenden Materialcorpus.

Lehrende

Termine ( Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Format / Ort Zeitraum  

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Germanistik / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Kern- und Nebenfach BaGerP2G   2/5  
Germanistik / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) BaGerP2G   2/5  
Germanistik (GHR) / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) BaGerP2G   2/5  

aktive Teilnahme: Portfolioarbeit sowie Sitzungsmoderation
benotete Einzelleistung: Entwicklung eines Unterrichtskonzepts als Hausarbeit

Kein E-Learningangebot vorhanden
registrierte Anzahl: 28
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eKVV Teilnahmemanagement:
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Teilnahmebegrenzung:
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Adresse:
WS2012_230035@ekvv.uni-bielefeld.de
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Hinweise:
Weitere Hinweise zu den E-Mailverteilern
Letzte Änderung Grunddaten/Lehrende:
Freitag, 11. Dezember 2015 
Letzte Änderung Zeiten:
Freitag, 4. Januar 2013 
Letzte Änderung Räume:
Freitag, 4. Januar 2013 
Art(en) / SWS
Seminar (S) / 2
Einrichtung
Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft
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33065329