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250140 Wen oder was fördert die individuelle Förderung? Zum Umgang mit Heterogenität (S) (WiSe 2012/2013)

Inhalt, Kommentar

'Jedes Kind soll dort abgeholt werden, wo es steht' lautet das Credo der Bildungsarbeit. Dazu soll jedes Kind 'gefördert' und 'gefordert' werden, um optimale Lernerfolge zu erzielen. "Der herkömmliche Fördergedanke muss dringend pädagogisch gewendet und stärker talent- als defizitorientiert akzentuiert werden. Wer nachhaltige und schülergemäße Förderarbeit leisten will, der muss vor allem eines tun, nämlich die unterschiedlichen Potenziale und Talente der Schüler/innen positiv aufnehmen und nutzen, ihre Stärken betonen und ihr Miteinander- und Voneinanderlernen so ausbauen, dass ein Mehr an Selbständigkeit und Selbstorganisation im Unterricht erreicht wird", schreibt Heinz Klippert (2010). Heinz Bude (2011) entgegnet: "Durch die Zuschneidung auf einen Rezipienten wird ein Entgegenkommen signalisiert, das immer eine Entfernung impliziert."
Mit welchem Ziel findet also individuelle Förderung statt? Werden die individuellen Talente von Kindern in der Schule tatsächlich gefördert oder wird genau dies nur vorgegaukelt, um die Reproduktion der Gesellschaft gewährleisten zu können?
In diesem als Lektürekurs angelegten Seminar werden wir, mit einem Methodenmix aus Einzel-, Klein- und Großgruppenarbeit sowie Diskussion und Moderation, Input und Reflexionsphasen, der individuellen Förderung und ihren Zielen in heterogenen Klassen auf den Zahn fühlen.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Voraussetzung zur Teilnahme an dem Seminar ist Lesekompetenz und Interesse an einer Diskussion der Thematik.

Literaturangaben

- Bude, H. (2011): 'Bildungspanik - Was unsere Gesellschaft spaltet', Hanser Verlag, München
- Faulstich-Wieland, Hannelore (Hg.), 'Umgang mit Heterogenität und Differenz', Schneider Verlag Hohengehren, Baltmannsweiler, 2011
- Hampe, Michael (2011): Tunguska oder das Ende der Natur, Hanser Verlag, München
- Liebau, E. u. Zirfas, J. (Hg.) (2008): Ungerechtigkeit der Bildung - Bildung der Ungerechtigkeit, Verlag Barbara Budrich, Opladen

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
21-M38 Didaktik der Chemie I GymGe E5: Methoden der Diagnose, Differenzierung, individuellen Förderung und Leistungsbeurteilung Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MA.3.1.1   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) MA.3.1.1   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MG.3.1.1   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) MG.3.1.1   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Nebenfach M.3.1.1   3 aktive Teilnahme  
Konkretisierung der Anforderungen

Die Anforderungen für den Erwerb der aktiven Teilnahme bzw. der Studienleistung werden wir in den ersten Sitzungen diskutieren.

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