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250138 Kreativität in der Jugendkultur (S) (WiSe 2012/2013)

Inhalt, Kommentar

Jugendkulturelle Milieus und Szenen differenzieren sich beständig weiter aus. Sind sie nur Bestandteil einer selbstreferenziellen, kapitalistisch orientierten Wiederverwertungsmaschinerie, wie Kritiker meinen? Oder bieten sie Bausteine für eine sinnvolle Sozialisation in unseren flexiblen, postindustriellen Gesellschaften? Wenn letzteres zutrifft, stellt sich die Frage, wie diese Bausteine aussehen können? Ist Kreativität möglicherweise der Treibstoff der Jugendkulturen? Was aber ist Kreativität eigentlich?
Auf der anderen Seite lässt sich auch fragen, ob Kreativität doch nur eine Form kulturellen Kapitals darstellt, dessen einziger Zweck darin liegt, ökonomisches Kapital anzuhäufen?
In diesem Seminar werden wir uns explorativ verschiedenen Jugendkulturen, insbesondere Musiksgenres wie z.B. HipHop, Alternative, Punk etc. zuwenden, um diesen und anderen Fragen nachzuspüren. Dazu bedienen wir uns über die Länge des Semesters eines Methodenmixes aus Inputs, verschiedenen Diskussionsformen, Klein- und Großgruppenarbeit sowie Präsentationen und verschiedener Medien.
Eine zentrale Forschungsfrage unseres Seminars wird zu diesem Zwecke sein, inwieweit aktive Mediengestaltung die Wahrnehmung der Medienrezeption beeinflusst.

Literaturangaben

- Bonz, J., ‚Popkulturtheorie’, Ventil Verlag, Mainz, 2002
- Bourdieu, P., ‚Die verborgenen Mechanismen der Macht’, VSA-Verlag, Hamburg, 1997
- Henke, J., ‚Springsteen: Das Rolling Stone-Interview’, in: Bruce Springsteen – Die Rolling Stones Fakten, Buchverlage Koch GmbH/Hannibal, Höfen, 2001
- Hyde, L., ‘Die Gabe – Wie Kreativität die Welt bereichert’, S. Fischer Verlag, Frankfurt, 2008
- Hyde, L., ‚Trickster makes this world – How disruptive Imagination creates culture’, Canongate Books, Edinburgh, 2008
- Hyde, L., ‚Common as air‘, Farrar Straus Giroux, New York, 2010
- Kemper, P., Langhoff, T., Sonnenschein, U. (Hg.), ‚Alles so schön bunt hier – Die Geschichte der Popkultur von den Fünfzigern bis heute’, Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart, 2002
- Meier, Christian, 'Kultur, um der Freiheit Willen', Siedler Verlag, München, 2009
-Misik, R., ‚Genial dagegen – Kritsches Denken von Marx bis Michael Moore’, Aufbau Taschenbuch Verlag GmbH, Berlin, 2006
- Misik, R., ‚Das Kultbuch – Glanz und Elend der Kommerzkultur’, Aufbau Verlag, Berlin, 2007
- Rifkin, J., 'Die empathische Zivilisation', Campus Verlag, Frankfurt / New York, 2010
- Steenblock, V., ‚ Kultur oder die Abenteuer der Vernunft im Zeitalter des Pop’, Reclam Verlag, Leipzig, 2004
- von Gehlen, D., ‚Mash Up – Lob der Kopie‘, Suhrkamp Verlag, Frankfurt, 2011

Lehrende

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-UFP-P2 Individuelle Profilbildung: Medienpädagogik E1: Seminar 1 Medienanalyse Studienleistung
Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MA.3.2.2; MA.5.2.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GHR / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) MA.3.2.2; Professionsbezogene Vertiefung   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2011) MG.3.2.2; MG.5.2.2   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft GymGe / Master of Education (Einschreibung bis SoSe 2014) MG.3.2.2; Professionsbezogene Vertiefung   3 aktive Teilnahme  
Erziehungswissenschaft (Nebenfach) / Bachelor (Einschreibung bis SoSe 2011) Nebenfach M.3.2.2; M.5.2.2   3 aktive Teilnahme  
Medienwissenschaft, interdisziplinäre / Master (Einschreibung bis SoSe 2014) Hauptmodul 7; Hauptmodul 1 Wahlpflicht 3  
Pädagogik / Erziehungswissenschaft / Diplom (Einschreibung bis SoSe 2008) H.3.5   scheinfähig  
Konkretisierung der Anforderungen

Das Seminar wird erfolgreich mit einer aktiven Teilnahme oder Studienleistung beendet, wenn Sie, neben einer regelmäßigen aktiven Teilnahme entweder zwei Protokolle führen und vorstellen oder ein Kurzreferat halten oder die in einer Kleingruppe erarbeiteten Ergebnisse einer Film-, bzw. Fernsehanalyse vorstellen.

Lernraum
TeilnehmerInnen
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