Seit den 1990er Jahren ist das Interesse an der Beschäftigung mit Gewaltphänomenen vor dem Hintergrund der Konflikte auf dem Balkan oder auch in Ruanda gestiegen. In der Historischen Orientierung werden verschiedene Theorieansätze der Gewaltforschung gemeinsam erarbeitet und an empirischen Fallbeispielen verdeutlicht. Darüber hinaus soll auch der gesellschaftliche, erinnerungspolitische Umgang mit Gewalterfahrungen thematisiert werden.
Die Veranstaltung muss von Studierenden in der neuen Studienstruktur (Einschreibung ab WS 11/12) als "Historische Orientierung" begleitend zu den Grundkursen "Gewalt und Genozid" (Brahm, Epple, Kemner, Belegnr. 220003) sowie "Krieg in Vormoderne und Moderne" (Suter/Welskopp, Belegnr. 220087) studiert werden.
Gerlach, Christian: Extrem gewalttätige Gesellschaften : Massengewalt im 20. Jahrhundert,
Heitmeyer, Wilhem (Hg.): Gewalt : Entwicklungen, Strukturen, Analyseprobleme, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2004.
Metz, Karl Heinz: Geschichte der Gewalt. Krieg, Revolution, Terror, Darmstadt:
München: Dt. Verl.-Anst., 2011.
Popitz, Heinrich: Phänomene der Macht : Autorität - Herrschaft - Gewalt – Technik, Tübingen: Mohr, 1986.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
|---|
Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Studieren ab 50 |
Die Anforderungen an die regelmäßige und aktive Teilnahme (nur gültig für Studienmodell 2011) sind hier erläutert. In den FsB und Modulhandbüchern finden sich Informationen, ob Studienleistungen (nur gültig für Studienmodell 2011)/Einzelleistungen/Modul(teil)prüfungen vorgesehen sind, und welche Anforderungen hierfür bestehen.