Die Verabschiedung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung und die öffentliche Diskussion um Kinderschutzverläufe scheinen professionelles Handeln im Kinderschutz als Handeln in „Ungewissheitssituationen“ und unter hohen „Komplexitätsanforderungen“ zu befördern.
Inwiefern die kinderschutzpolitischen Entwicklungen eine Einschränkung bzw. Überforderung von professioneller Autonomie sowie eine verstärkte Formalisierung in Bezug auf professionelle Handlungs- und Entscheidungsspielräume hervorrufen, wird zunächst auf einer professionstheoretischen Ebene diskutiert.
Ob der Kinderschutz sich jedoch durch aktuelle Pandemie-Erfahrungen in einen „gesteigerten“ Krisenmodus bewegt, wird anhand von Befunden in Bezug auf die Entwicklung von „Kindeswohl in der Krise“ im aktuellen Diskurs verortet.
Das Seminar findet z.T. digital, live zur genannten Zeit & z.T. digital, im Selbststudium (online synchron/asynchron) statt.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.