300157 Lehrforschung: Geschlecht und Kommunikation (Phase I) (LEH) (WiSe 2006/2007)

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"Geschlecht und Kommunikation" ist ein vielfältig erforschbares Themenfeld. Kommunikation kann sich u.a. verbal, non-verbal, virtuell vollziehen und Interaktion unter "Anwesenden" voraussetzen, aber auch sich auf lediglich vorgestellte AdressatInnen beziehen (wie z.B. in der Werbung oder in Presseverlautbarungen von Organisationen). Neben Fragestellungen, die sich auf geschlechterbezogene Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Kommunikation beziehen, sind auch solche nach der Konstruktion von Geschlecht in und durch Kommunikation denkbar. Auch die Positionierung der Geschlechter in Kommunikationsberufen ist ein denkbares Feld.
Die Teilnehmenden werden zur Entwicklung einer eigenen Fragestellung ermuntert, die dann unter dem Aspekt ihrer Erforschbarkeit in der Veranstaltung modifiziert, operationalisiert und empirisch umgesetzt werden wird. Dabei wird Gruppenarbeit angeregt werden, wenn sich ähnliche Interessen herausstellen.
Es sind qualitativ und quantitativ orientierte Arbeiten möglich, allerdings strikt gebunden an Vorkenntnisse: die Inangriffnahme einer quantitativen Arbeit bei überwiegend qualitativ vertieften Methodenkenntnissen und vice versa ist nicht möglich.

Requirements for participation, required level

Teilnahmevoraussetzungen sind das Vordiplom und Vorkenntnisse zum Themenbereich, die entweder durch den Besuch der Übung zum gleichen Thema im WS 05/06 erworben wurden oder durch die vorherige Durcharbeitung des Readers zu dieser Veranstaltung in den Semesterferien vor Beginn der Lehrforschung erworben werden können. Diese Vorarbeiten sind unbedingt erforderlich, weil diese Lehrforschung im Unterschied zu den früheren leider nur noch 2-phasig und nicht mehr 3-phasig angeboten werden kann. Dies führt zu starker zeitlicher Verdichtung für den gesamten Verlauf der Lehrforschung, was von den Teilnehmenden vorab bei der Zusammenstellung ihrer sonstigen Veranstaltungen berücksichtigt werden sollte.
Ferner wird das Schreiben eines Essays verlangt, der diese Vorkenntnisse mit den Überlegungen zu einer eigenen Forschungsfrage verbindet. Als Anregung für die Recherche über mögliche Themenfelder werden in Kürze Materialien über e-mail bzw. Blackboard zur Verfügung gestellt.
Informationen zu Reader (wie und wo erhältlich) sowie zum Essay (Punkte, die darin behandelt werden sollen) gehen den angemeldeten TeilnehmerInnen in der zweiten Augustwoche zu.

Bibliography

siehe Angaben unter "Teilnahmevoraussetzungen"
Interessante neuere Arbeiten zum Teilthema "Sprache und Geschlecht" finden sich in:
Linguistik online 2, 1/1999
Linguistik online 11, 2/2003; hier empfehle ich unbedingt den sprachhistorischen Artikel von Doleschal

Als Anregungen zur Themenfindung siehe auch:

Ferber, Reginald (1995): Is Speaker's Gender discernable in Transcribed speech?, in: Sex Roles Vol. 32, 3/4, 209-223

Mills, Sara (2000), Rethinking Politeness, Impoliteness and Gender Identity, http://www.linguisticpoliteness.eclipse.co.uk/Gender%20and20%Politeness.htm

Epstein, Margit K. (2000), Sprache macht Geschlecht. Die Kategorien"Mann" und "Frau" in Texten zur Gleichstellungspolitik. Frankfurt/M

v. Kalckreuth, Annette (2000), Geschlechtsspezifische Vielfalt im Rundfunk. Ansätze zur Reguierung von Geschlechtsrollenklischees, Baden-Baden

sowie zum Hintergrund:

Braun, Friederike/Pasero, Ursula (1997)(Hg.), Kommunikation von Geschlecht - Communication of Gender, Opladen

Dudenredaktion und Gesellschaft fuer deutsche Sprache (2004) (Hg.), Adam, Eva und die Sprache. Beiträge zur Geschlechterforschung, Mannheim; darin insbesondere die Beiträge von Anja Gottburgsen und Friederike Braun

Döring, Nicola (2003), Männliche Formen, in: Aviso Nr. 33, Juni 2003, S. 28 http://www.dgpuk.de/intern/aviso/aviso33.pdf

Anregungen zum Teilthema "computervermittelte Kommunikation" enthalten

Beisswengen, Michael (2001) (Hg.), Chat-Kommunikation-Sprache, Interaktion, Sozialität & Identität in synchroner computervermittlter Kommunikation, Stuttgart

sowie ders. et al (2004) (Hg.),Internetbasierte Kommunikation, OBSt (=Osnabruecker Beiträge zur Sprachtheorie) 68

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