Mit der Berufung Abrahams beginnt nach 1.Mose 12 die besondere Geschichte Gottes mit seinem ureigenen Volk. Abraham gehört ohne Zweifel zum Volk Israel. Aber gehört er dem Volk Israel? Gerade weil er zu Israel gehört, ist auch die Geschichte Jesu von Nazareth nicht ohne ihn denkbar, wie schon Matthäus 1 hervorhebt und wie Paulus im Hinblick auf den christlichen Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Christus deutlich unterstreicht. Später verstehen sich Mohammed und seine Anhänger als Nachkommen des in die Wüste gejagten ältesten Sohnes Abrahams.
Was bedeutet die von Abraham abgeleitete Verwandtschaft für das Verhältnis von Judentum, Christentum und Islam? Ist der "interreligiöse Dialog" unter Umständen ein Gespräch unter Glaubensgeschwistern? Oder ist der Gott Abrahams, auf den sich Juden, Christen und Muslime berufen, in jeder der drei Religionen ein anderer?
Literatur zur Einführung:
Karl Josef Kuschel, "Streit um Abraham. Was Juden, Christen und Muslime trennt- und was sie eint.", Düsseldorf 2001 (1994)
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 14-16 | KiHo, H 3 | 12.04.-12.07.2007 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Evangelische Theologie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | PT/RP Ic; PT/RP II/1a; PT/RP II/1b; PT/RP II/2a; PT/RP II/2b | 3 | |||
| Evangelische Theologie / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | PT/RP Ic; PT/RP II/1a; PT/RP II/1b; PT/RP II/2a; PT/RP II/2b | 3 |