Wenn die Klassen an unseren Schulen zunehmend multi-kulturell und multi-religiös zusammengesetzt sind, sind die Kinder und Jugendlichen, die den Religionsunterricht besuchen, bereits im Vorfeld mit Fragen der religiösen Verschiedenheit konfrontiert: mit Fragen der eigenen und der fremden Religion. Der Ort, an dem diese religiöse Verschiedenheit thematisiert werden kann, ist vor allem der Religionsunterricht, das inter-religiöse Gespräch der Kinder und Jugendlichen ist aber weit umfangreicher. Und eine interessante Frage dabei ist die, wie Schülerinnen auf verschiedenen Klassenstufen die Verschiedenheit ihrer religiösen Herkunft diskutieren und 'verhandeln'. Dazu gibt es Analysen aus Forschungsprojekten, die wir analysieren und diskutieren.
Das Seminar soll sensibilisieren für die folgenden Fragen: Wie nehmen Kinder und Jugendliche religiöse Differenz wahr? Welche Rolle können und sollen Pädagoglnnen im inter-religiösen Lernen spielen? Wie kann Unterricht konzipiert werden, der die reflexive Auseinandersetzung mit der eigenen und der fremden Religion, der einen inter-religiösen Dialog im Klassenzimmer ermöglicht?
Dringend empfohlen ist der Abschluss des Basismoduls, bzw. einer einführenden Vorlesung in Religionspädagogik sowie des Grundkurses Religionspädagogik.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Evangelische Theologie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | PT/RP Ic; PT/RP II/1b; PT/RP II/2b | 3 | |||
| Evangelische Theologie / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | PT/RP Ic; PT/RP II/1b; PT/RP II/2b | 3 | ||||
| Frauenstudien | (Einschreibung bis SoSe 2015) | Schwerpunkt II |
Aktive Teilnahme umfasst die Präsentation (ggf. in Gruppen) zu einem Thema der Veranstaltung oder die Vorstellung eines Unterrichtsentwurf aus dem Bereich des interreligiösen Lernens.