Viele Menschen sind in dem Glauben erzogen worden, daß der Geist so etwas ist wie eine nicht-materielle Substanz, die, solange wir leben, unseren Körper durchströmt und mit unserem Tod gen Himmel entweicht. Die Anhaltspunkte dafür, daß mit diesem Bild etwas nicht stimmen kann, sind jedoch überwältigend. Es muß einen sehr viel engeren Zusammenhang zwischen Geist und Körper geben – ja, es scheint so, als ob Zustände des Geistes nichts anderes sind als bestimmte Zustände des Körpers. – Man kann die zeitgenössische Philosophie des Geistes als den Versuch betrachten, diese materialistische Intuition so genau wie möglich auszubuchstabieren. Zumindest lassen sich alle die zeitgenössische Philosophie des Geistes prägenden Ansätze – der Behaviorismus, die Identitätstheorie und der Funktionalismus – als Versuche verstehen, geistige Zustände auf Zustände des Körpers zurückzuführen. Das Ziel des Seminars besteht darin, eine Übersicht über diese Ansätze zu vermitteln und, in gemeinsamer Diskussion, ihre Stärken und Schwächen auszuloten. Ein Reader wird zu Beginn der Vorlesungszeit bereitgestellt.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Mi | 16-18 | T8-222 | 13.10.2010-02.02.2011 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Philosophie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | N6 HM TP GEIST | 2 | |||
| Philosophie (Gym/Ge als zweites U-Fach) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N6 HM TP GEIST | |||||
| Philosophie (Gym/Ge fortgesetzt) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N6 HM TP GEIST |