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220076 Das Haus in der Geschichte (GK I) (SoSe 2020)

Inhalt, Kommentar

Zu den Grundkursen MA/FNZ-Moderne findet in den Wochen vor Semesterbeginn ein verbindliches Platzverteilungsverfahren statt. Dieses Verfahren wird auch in diesem Semester durchgeführt, obwohl der Semesterbeginn verschoben wurde und die Veranstaltungen weitgehend mit Methoden des „Distant Learning“ durchgeführt werden müssen. Sie werden gebeten, bis Donnerstag, 16.04.2020, 18:00 Uhr, Ihre Prioritäten bei der Wahl eines der Grundkursangebote in einer online-Datenbank einzutragen. Sie erreichen die Datenbank unter folgender Adresse:
http://129.70.216.16/fmi/webd/Grundkursanmeldung_SS20
Bitte bearbeiten Sie die Datenbank an einem PC. Eine Bearbeitung per Tablet oder Smartphone mit touch-Bedingung führt häufig zu fehlerhafter Datenerfassung.
Weiterführende Hinweise zum Verteilungsverfahren finden Sie unter
http://www.uni-bielefeld.de/geschichte/studium/downloads/Erlaeuterungen_Platzvergabe_GK.pdf

„Doch die Leute im besetzten Haus riefen
‚Ihr kriegt uns hier nicht raus!
Das ist unser Haus, schmeißt doch endlich
Schmidt und Press und Mosch aus Kreuzberg raus.‘“
Ton Steine Scherben – Rauch-Haus-Song (1972)

Am 8. Dezember 1971 besetzten ca. 300 Menschen das leerstehende Bethanien-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg. Einen Gebäudetrakt – das ehemalige Schwesterwohnheim des Krankenhauses – nannten sie Georg-von-Rauch-Haus. Die Hausbesetzer*innenbewegungen der 1970er Jahre stellen nur ein Beispiel dafür dar, dass Häuser ‚mehr sind‘, als ihre materielle Substanz: Als Räume der Kommunikation und Interaktion können sie soziale Beziehungen, Gruppen und Milieus hervorbringen oder unterstützen. In und an ihnen entfalten sich Konflikte, werden Herrschaftsverhältnisse verhandelt, sie können repräsentieren und imaginiert werden. Sie werden gebaut und umgebaut, zerstört und instandgesetzt, können Orte der Erinnerung und des Vergessens sein.

Die deutsche geschichtswissenschaftliche ‚Hausforschung‘ hat insbesondere in den letzten etwa dreißig Jahren – u.a. in Auseinandersetzung mit Otto Brunners Konzept des ‚ganzen Hauses‘ – zahlreiche Studien hervorgebracht, die diese Heterogenität, Komplexität und Variationen verschiedener Arten von Häusern und Haushalten betonen und sowohl epochenspezifische als auch -übergreifende Entwicklungslinien infrage stellen und/oder vorschlagen.

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Di 13-16 U2-240 14.04.2020-14.07.2020

Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
22-1.2_b Grundmodul Mittelalter/ Frühe Neuzeit - Moderne Grundkurs Mittelalter/Frühe Neuzeit - Moderne Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
unbenotete Prüfungsleistung
Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

Ein Abschluss des Moduls 22-1.2 Grundmodul Mittelalter/Frühe Neuzeit – Moderne erfordert eine regelmäßige, aktive Teilnahme an beiden Teilen des Grundkurses, an den begleitenden Tutorien und an der Exkursion sowie die Erbringung von Studien- und Prüfungsleistungen.
Studierende sind gebeten, im ersten Teil des Grundkurses in Absprache mit den Lehrenden ein Kurzreferat zu halten (Studienleistung). Darüber hinaus wird die Anfertigung einer kritischen Monographie-Analyse im Umfang von 10 – 15 Seiten bzw. 20.000 – 30.000 Zeichen erwartet (Prüfungsleistung).

Lernraum
Teilnehmer*innen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges