Von der migrationsgesellschaftlichen Tatsache ist Pädagogik in vielerlei Hinsicht grundlegend betroffen. Nicht nur Routinen und Institutionalisierungsformen pädagogischen Handelns, auch pädagogische Selbstverständnisse und Programme werden unter Bedingungen der Vielfalt von Lebensäußerungen und -formen sowie demokratisch kaum legitimierbarer Ungleichheit und Herrschaft in ihrem prekären Status sichtbar. Durch diese Entwicklungen gilt die Auseinandersetzung mit Migrationsgesellschaftlichkeit als eine der zentralen Herausforderungen für gegenwärtiges pädagogisches Handeln. Das Seminar widmet sich der Frage, worin diese Herausforderung besteht und wie welche pädagogischen Konzepte („Integrationspädagogik“, „Interkulturelle Pädagogik“, „Migrationspädagogik“) auf diese Herausforderung reagieren. Ausgewählte systematische Problemstellungen (z.B. Verstehen und Anerkennung als pädagogisches Problem; die Schwierigkeit des Sprechens über Rassismus- und Diskriminierungserfahrungen; Konzepte der Mehrsprachigkeit; reflexives Handeln) werden in der Veranstaltung aus migrationspädagogischer Perspektive erarbeitet und diskutiert.
In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Studieren ab 50 |
Studienleistung: regelmäßige Teilnahme; semesterbegleitende Anfertigung von mehreren Kurztexten zu bestimmten Schreibaufgaben (im Umfang von insgesamt ca. 1200 Worten).