Der Turing-Test wurde 1950 vom Mathematiker und Logiker Alan Turing vorgeschlagen, um zu prüfen, ob ein Computer denken kann - eine intelligente Maschine ist. An diesem Test hat sich eine Diskussion entfacht, in der es gleichzeitig um mehrere Probleme geht. Wie äußert sich eigentlich intelligentes Handeln - und ist der Turing-Test ein adäquates Kriterium? Eine inzwischen klassische Fragestellung der Philosophie des Geistes. Wenn man künstliche Intelligenz als wissenschaftliches Forschungsgebiet betrachtet, so fragt sich, welches Wissen man eigentlich braucht, um (etwas wie) ‘Intelligenz’ zu implementieren.
In der Veranstaltung wird die Debatte ausgehend vom Turing-Test anhand der Originalbeiträge nachgezeichnet, die etwa von Turing, Gunderson und Searle stammen. Gleichzeitig wird es um die ‘künstliche Intelligenz‘ gehen, deren klassische, an Logik und Sprache orientierte Konzeption in jüngeren Jahren von einer am Handeln und an Robotern orientierten Konzeption ergänzt, bzw. herausgefordert wird.
Diese Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Masterstudierende im Fach Philosophie. BA-/MA ed.-Studierende der Philosophie oder andere Studierende können nach persönlicher und rechtzeitiger Rücksprache mit dem Veranstalter zugelassen werden. Im Bedarfsfall kann die Veranstaltung (mit 2 LP) für ein BA-/MA ed.-Hauptmodul angerechnet werden.
Die Literatur ist meist Englisch und nur teilweise in deutscher Übersetzung verfügbar.
S. Shieber: The Turing Test (Sammelband, Anschaffung als Taschenbuch empfohlen, enthält viele der zu diskutierenden Texte),
der gleichnamige Eintrag in der Stanford Encyclopedia (Internet) bietet einen guten Überblick.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Do | 16-18 | T8-222 | 14.10.2010-03.02.2011 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| History, Philosophy and Sociology of Science / Master | (Einschreibung bis SoSe 2014) | Hauptmodul 2 | Wahlpflicht | 1. 2. 3. 4. | 2 | scheinfähig - zusätzlich 4 LP für eine benotete Einzelleistung, 2 LP für eine unbenotete Einzelleistung HS | |
| Intelligente Systeme / Master | (Einschreibung bis SoSe 2012) | Individuelle Ergänzung | Wahl | 3. | 2 | unbenotet | |
| Kognitive Informatik / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Individueller Ergänzungsb | Wahl | 5. | 2 | unbenotet | |
| Philosophie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | N6 HM TP GEIST | 2 | |||
| Philosophie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | N6 HM TP ET | 2 | |||
| Philosophie / Master | (Einschreibung bis SoSe 2012) | WM THEO | 2 | ||||
| Philosophie (Gym/Ge als zweites U-Fach) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N6 HM TP ET; N6 HM TP GEIST | 2 | ||||
| Philosophie (Gym/Ge fortgesetzt) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N6 HM TP GEIST; N6 HM TP ET | 2 |
Voraussetzung für die Vergabe von 2 Leistungspunkten (BA- und MA ed.-Studiengang) ist die regelmäßige und aktive Teilnahme sowie das Erbringen des schriftlichen oder mündlichen Beitrags im Umfang von maximal 1200 Wörtern für das Modulportfolio, auf dem die unbenotete Moduleinzelleistung beruht. Die Anforderungen für den Modulportfolio-Beitrag werden zu Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben.