Der Stoizismus, vor allem die stoizistische Ethik, ist für die Literatur des 17. Jahrhunderts von kaum zu überschätzender Bedeutung. Als Stichwortgeber fungierte in erster Linie der niederländische Philosoph Justus Lipsius (Vater des sogenannten Neostoizismus), dessen 1584 erschienene Schrift "De constantia" eine Reihe von Kernbegriffen und -gedanken lieferte. Mit dem Begriff der "constantia" (Beständigkeit) verbinden sich etwa Vorstellungen von autonomer Lebensbewältigung, Affektbeherrschung und vernunftgeleitetem Handeln – allesamt Leitvorstellungen im barocken Denken. Ziel dieser Veranstaltung ist es, im Ausgang von der Stoizismus-Rezeption ausgewählter Autoren (Andreas Gryphius, Paul Fleming u.a.) die Charakteristika deutschsprachiger Barockliteratur kennenzulernen.
Zur Einführung empfohlen:
Dirk Niefanger, Barock, 3. Auflage, Stuttgart/Weimar 2012.
Der Seminarplan wird zusammen mit den weiteren organisatorischen Eckdaten in der ersten Sitzung vorgestellt.
| Frequency | Weekday | Time | Format / Place | Period |
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| Module | Course | Requirements | |
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| 23-GER-BasLit_ver1 Basic Module Literary Studies: Historical Aspects of Literature: Eras and Transitions From One to Another Basismodul Literaturwissenschaft: Historische Aspekte der Literatur: Epochen und Epochenumbrüche | Seminar zur deutschen Literaturgeschichte | Study requirement
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Student information |
The binding module descriptions contain further information, including specifications on the "types of assignments" students need to complete. In cases where a module description mentions more than one kind of assignment, the respective member of the teaching staff will decide which task(s) they assign the students.
| Degree programme/academic programme | Validity | Variant | Subdivision | Status | Semester | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Studieren ab 50 |