John Stuart Mills kleine Schrift „Der Utilitarismus“ zählt zu den wichtigsten klassischen Texten der Moralphilosophie. Gegenüber dem hedonistischen Handlungsutilitarismus Benthams führt Mill einige Modifikationen ein (qualitative Dimension der Freuden, Regeln als Orientierungshilfen), die den Utilitarismus näher an die Alltagsmoral rücken sollen. Diese gemäßigte Version der utilitaristischen Glücksmaximierung wird von Mill erläutert und gegen verschiedene Einwände verteidigt. Die Schrift ist gut geeignet, um die ethische Theorie des Utilitarismus und ihre Probleme genauer kennen zu lernen. In der Veranstaltung soll der Text gründlich diskutiert werden.
Im Rahmen dieser Veranstaltung können maximal 15 Hausarbeiten geschrieben werden.
Empfohlene Vorkenntnisse:
Abschluss des ersten Studienjahres (beide Grundkurse, Philosophischer Einstieg und Philosophisches Schreiben).
John Stuart Mill, Utilitarianism / Der Utilitarismus. Reclam 2006
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum |
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
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| Studieren ab 50 |
Voraussetzung für die Vergabe von 3 Leistungspunkten ist das Erbringen des schriftlichen oder mündlichen Beitrags im Umfang von maximal 1200 Wörtern bzw. 10-20 Minuten. Die genauen Anforderungen werden zu Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben.