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250143 Normativität in der Pädagogik (BS) (SoSe 2019)

Inhalt, Kommentar

Im Gegensatz zu Gegenständen, der Natur oder Tieren kann es als Konsens betrachtet werden, dass Menschen gegenüber anderen Menschen moralische Verpflichtungen haben – zum Beispiel das Unterlassen bestimmter Handlungen. Berufe im (sozial)pädagogischen Feld haben Menschen in verschiedensten, oft durch Not geprägten Lebenslagen, als ‚Arbeitsgegenstand‘. Menschen spielen sowohl in der theoretischen Planung als auch der konkreten Umsetzung der (sozial)pädagogischen Arbeit die zentrale Rolle. (Sozial)Pädagogische Berufe sind also durch den stetigen Umgang mit Menschen in moralischer/normativer Hinsicht sowohl quantitativ als auch qualitativ gegenüber anderen Berufen exponiert. In aktuellen theoretischen Debatten wird diese konstitutive normative Ausrichtung der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik kontrovers verhandelt – dabei reicht das Spektrum zwischen der Ablehnung ein „‚ethisierten‘ Sozialen Arbeit“ (Großmaß/Anhorn 2013: 18) bis hin zu immer neuen normativen Grundlegungsversuchen.

Ziel des Seminars ist Formulierungen und Begründungen ethisch-normativer Orientierungsmaßstäbe für die Soziale Arbeit zu beleuchten. Hierzu werden auch klassische Moraltheorien beleuchtet. Dabei soll keine Auflösung moralischer Probleme durch ethische Überlegungen geleistet werden. Vielmehr sollen Studierende dazu befähigt werden, Argumente im Kontext spezifischer normativer Konstellationen einzuordnen und bewerten zu können, grundlegende Fragen und Bedingungen von Normativität zu diskutieren und für die Soziale Arbeit zu kontextualisieren.

In dieser Veranstaltung findet ein Platzvergabeverfahren statt. Bitte informieren Sie sich hier über den Ablauf: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft/bie/faq.html

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
einmalig Fr 14-19 Q0-101 05.07.2019
einmalig Sa 10-19 U2-223 06.07.2019

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
25-BE-IndiErg1_a IndiErg: Organisation, Qualität und Beratung E2: Professionelles Handeln und Qualität Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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E3: Beratung und Organisationsentwicklung oder Professionelles Handeln und Qualität Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-BE11 Abschlussmodul E1: Seminar Studienleistung
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25-BE5 Professionelles Handeln und Qualität E1: Professionalisierung und Handlungskompetenz Studienleistung
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25-FS-BE5 Professionelles Handeln und Qualität E1: Professionalisierung und Handlungskompetenz Studienleistung
unbenotete Prüfungsleistung
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25-UFP-P1 Individuelle Profilbildung: Organisation, Qualität, Beratung E2: Professionelles Handeln und Qualität Studienleistung
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Studieren ab 50    
Konkretisierung der Anforderungen
Keine Konkretisierungen vorhanden
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