Am Beispiel der Laborschule Bielefeld, die sich seit ihrer Eröffnung im Jahr 1974 dem „Ideal einer bunten, geschichteten, arbeitsteiligen, spannungsvollen Sozietät“ Schule (Hentig 2006, S. 32) verpflichtet fühlt, werden wir uns im Seminar der „Herausforderung Heterogenität“ im schulischen Alltag zu nähern versuchen. So werden wir uns nicht nur intensiv mit dem pädagogischen Konzept der Laborschule auseinandersetzen – welches darauf abzielt, „die Unterschiede zwischen den Kindern bewusst [zu] bejahen und als Bereicherung [zu] verstehen“ (Groeben et al. 2011, S. 261) –, wir werden darüber hinaus auch direkt im dortigen Unterrichtsalltag hospitieren, um so im Anschluss differenzierter diskutieren zu können, wie ein angemessener Umgang mit Heterogenität in der Institution Schule aussehen könnte.
Groeben, Annemarie von der; Geist, Sabine; Thurn, Susanne (2011): Die Laborschule – ein Grundkurs. In: Susanne Thurn und Klaus-Jürgen Tillmann (Hg.): Laborschule – Schule der Zukunft. 2. Auflage. Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt (IMPULS Laborschule, Band 5), S. 260–277.
Hentig, Hartmut von (2006): Die Bielefelder Laborschule. Aufgaben, Prinzipien und Einrichtungen. Eine empirische Antwort auf die veränderte Funktion der Schule. 6. Aufl. Bielefeld (IMPULS: Informationen, Materialien, Projekte, Unterrichtseinheiten aus der Laborschule Bielefeld, Band 7).
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Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.
Für eine „Aktive Teilnahme“/Studienleistung wird eine regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit in den Seminarsitzungen, die Lektüre von Texten zur Vorbereitung sowie die Bearbeitung einer kürzeren schriftlichen Aufgabe erwartet. Möglichkeiten zur Absolvierung einer benoteten oder unbenoteten Modulprüfung werden in der ersten Seminarsitzung erläutert.