Im Zuge der wachsenden Bedeutung bildgebender Medien in den Wissenschaften hat sich in der Kunstgeschichte und in der Philosophie ein verstärktes Interesse dem Medium Bild zugewandt und zahlreiche Erklärungsversuche darüber hervorgebracht, was ein Bild ist, wie Bilder etwas bedeuten können und wann sie es tun. Bilder, so eine These, haben eine eigene Sprache. Was darunter zu verstehen ist, soll anhand der Studien von Boehm und Wiesing untersucht werden. Für den aktuell überaus prominenten „iconic turn“ sind diese Fragen grundlegend.
Im Seminar sollen die Positionen von Boehm und Wiesing im Einzelnen und vergleichend diskutiert werden. Dafür ist eine sorgfältige vorbereitende Lektüre der jeweiligen Abschnitte Voraussetzung.
BA-Studiengang: Abschluss des ersten Studienjahres.
Lambert Wiesing, Artifizielle Präsenz. Studien zur Philosophie des Bildes, FfM: Suhrkamp, 2006.
„Iconic Turn“, „Pictoral Turn“ – Briefwechsel zwischen Gottfried Boehm und W.J.T. Mitchell, in: Hans Belting, Hg., Bilderfragen. Die Bildwissenschaft im Aufbruch, München: Fink, 2007, 29-46. [wird als Kopiervorlage im SA bereitgestellt]
Gottfried Boehm, Wie Bilder Sinn Erzeugen. Die Macht des Zeigens, Berlin: University Press 2008.
| Rhythmus | Tag | Uhrzeit | Format / Ort | Zeitraum | |
|---|---|---|---|---|---|
| wöchentlich | Di | 10-12 | T8-200 | 13.10.2009-02.02.2010 |
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| Studiengang/-angebot | Gültigkeit | Variante | Untergliederung | Status | Sem. | LP | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Philosophie / Bachelor | (Einschreibung bis SoSe 2011) | Kern- und Nebenfach | N8 HM SB PKÜ | 2 | |||
| Philosophie (Gym/Ge als zweites U-Fach) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N8 HM SB PKÜ | 2 | ||||
| Philosophie (Gym/Ge fortgesetzt) / Master of Education | (Einschreibung bis SoSe 2014) | N8 HM SB PKÜ | 2 |
Voraussetzung für die Vergabe von 2 Leistungspunkten (BA- und MA ed.-Studiengang) ist die regelmäßige und aktive Teilnahme sowie das Erbringen des schriftlichen oder mündlichen Beitrags im Umfang von maximal 1200 Wörtern für das Modulportfolio, auf dem die unbenotete Moduleinzelleitung beruht. Die Anforderungen für den Modulportfolio-Beitrag werden zu Veranstaltungsbeginn bekannt gegeben.