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300093 Forschungskolloquium Transkulturelle Geschlechterforschung (Ko) (WiSe 2018/2019)

Inhalt, Kommentar

Geschlecht ist eine zentrale Ressource gesellschaftlicher Ordnungsvorstellungen. Auch auf der Ebene globaler Verflechtungs- und Abhängigkeitsbeziehungen erweist sie sich als mächtige Ordnungskategorie. Die Analyse von Geschlechterregimen in unterschiedlichen sozio-kulturellen, ökonomischen und politischen Kontexten und deren Einbettung in weltweite Macht- und Herrschaftsverhältnisse ist allerdings voraussetzungsvoll. Sie bedarf einer Klärung der Frage, wie Geschlechterverhältnisse angesichts der Standortgebundenheit von Wissensproduktion und damit verbundener (epistemologischer) Seh- und Denkweisen untersucht werden können – also eingedenk der kulturgeschichtlichen Partikularität der eigenen gesellschaftlichen Erfahrung und hierauf bezogener Konzepte und Theorien. Ein zweiter zu bedenkender Aspekt ist die Erfahrung kolonialer Abhängigkeiten und die Reproduktion darauf gründender Macht- und Ungleichheitsverhältnisse bis in die Gegenwart, ob auf ökonomischer, politischer oder sozio-kultureller Ebene. Sie macht eine De-Kolonialisierung von Denken und Handeln notwendig.
Das interdisziplinäre Forschungskolloquium "Transkulturelle Geschlechterforschung" der Fakultäten für Soziologie und Geschichtswissenschaften und des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung (IZG) greift diesen Arbeits- und Diskussionsrahmen auf, und lädt herzlich zu den folgenden Vorträgen ein:

Di, 16.10.18, X-B2-103, 18.30-20 Uhr: Frauen im basisdemokratischen Aufbruch in Nordsyrien (Rojava); , Podiumsgespräch mit Avin Sewaid (Sprecherin Kongreya Star), Nazîra Goreya (Union der Assyrischen Frauen), Khawla Alissa Alhammoud (Sprecherin des arabischen Frauenrats in Rakka), in Kooperation mit dem IZG, Universität Bielefeld

Do, 25.10.18, X-E0-210, 10-12 Uhr: Transkulturalität als Forschungsperspektive Geschlechterverhältnisse in Japan
Michiko Mae, Universität Düsseldorf

Mi, 12.12.18, Raum X-E0-215, 16-18 Uhr: Frauen als „letzte Kolonie“ Dekolonialisierungspraxen von Geschlecht, ‚raza‘ und Sexualität Cornelia Giebeler, University of Applied Sciences, Bielefeld

Mi, 09.01.19, Raum X-B2-103 , 16-18 Uhr: Gender und Mobilität oder Mobilität und Gender? Programmatische Überlegungen zu einem komplexen Zusammenhang Petra Dannecker, Universität Wien

Do, 17.01.19, Raum X-C3-107, 16-18 Uhr: Negotiating Family and Intergenerational Care in Urban China,
Roberta Zavoretti, Universität Köln

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
einmalig Mi 16-18 X-E0-215 12.12.2018
einmalig Mi 16-18 X-B2-103 09.01.2019 BGHS Raum
einmalig Do 16-18 X-C3-107 17.01.2019

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Klausuren

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Fachzuordnungen

Studiengang/-angebot Gültigkeit Variante Untergliederung Status Sem. LP  
Bielefeld Graduate School In History And Sociology / Promotion Optional Course Programme    
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Keine Konkretisierungen vorhanden
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