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220020 Revolution 1918/19: Zwischen lokalen und globalen Perspektiven (V+Ü) (WiSe 2018/2019)

Inhalt, Kommentar

Die Revolution von 1918/19 findet allmählich zwar wieder öffentliche Aufmerksamkeit in Form von Ausstellungen, Tagungen und neuen Publikationen. Jedoch zeigt sich beim genaueren Hinsehen zweierlei. Zum einen sind relevante Themen immer noch unerforscht. Zum anderen sind viele der wichtigsten Monographien schon in den 1960er bzw. 1970er Jahren geschrieben. Sie bilden nach wie vor unverzichtbare Grundlagewerke, sind aber logischerweise von den Fragen der damaligen Zeit bestimmt und, als Konsequenz daraus, theoretisch und methodisch-konzeptionell kaum mehr aktuell. Alltags-, Kultur- und Geschlechtergeschichte sind darin ebenso wenig verankert wie globale, räumliche oder gewaltbezogene Perspektiven.

Das Hauptmodul möchte forschungsorientiert und unter Nutzung einer breiten, auch archivalischen Quellenbasis bisher vernachlässigte lokale, regionale oder globale Themenfelder erschließen. Mit Blick auf die „Revolution vor Ort“ und auf regionale Themen, etwa die Revolution in Lippe, werden wir Material aus dem Stadtarchiv Bielefeld und aus dem Landesarchiv NRW, Abteilung OWL heranziehen. Auf diese Weise können lokale und regionale Spezifika zu den Abläufen in größeren nationalen Zusammenhängen in Beziehung gesetzt werden.

Teilnahmevoraussetzungen, notwendige Vorkenntnisse

Formale Teilnahmevoraussetzung ist lediglich, dass Sie das Grundmodul Mittelalter/ Frühe Neuzeit - Moderne erfolgreich absolviert haben!
Eine Teilnahme an unserem Hauptmodul ist aber nur dann sinnvoll und erfolgversprechend, wenn Sie die folgenden Voraussetzungen akzeptieren:
Der Hauptzweck des Moduls besteht in der Entwicklung eigenständiger Projekte, die in Hausarbeiten oder auch in BA-Arbeiten münden sollen. Damit wir diese Ziele erreichen können, kalkulieren Sie bitte ein, dass ein sehr großer Anteil der Arbeitsleistung bereits im laufenden Semester erbracht werden muss; bedenken Sie bitte diese unabdingbare Voraussetzung bei Ihrer Semesterplanung!

Ganz konkret: Die laut Modulhandbuch vorgesehene Selbststudiumzeit von einem Arbeitstag pro Vorlesungswoche werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschöpfen müssen.
Ihre regelmäßige Teilnahme und Mitarbeit setzen wir ebenso voraus wie Ihre Bereitschaft, bereits während der Vorlesungszeit ein Schreibprojekt zu konzipieren. In den ersten Wochen wird der Lektüreumfang recht hoch ausfallen – er variiert zwischen ca. 40 und 60 Seiten/Sitzung.
Insgesamt müssen Sie ca. 1,5 Arbeitstage/Vorlesungswoche für unser Hauptmodul einplanen.
Was werden Sie in dieser Veranstaltung lernen?
Unsere Lehr-/Lernziele orientieren sich an den Vorgaben des Modulhandbuchs. Wir knüpfen an das an, was Sie im Grundmodul MA/FNZ – Moderne gelernt haben und unterstützen Sie dabei, im Anschluss an den Forschungsstand eine Fragestellung zu einem Thema des Moduls zu entwickeln und diese quellengestützt sowie methoden- und theoriegeleitet zu beantworten. Die Inhalte, die wir bereitstellen, dienen lediglich dazu, mögliche Themenfelder knapp zu umreißen.

Literaturangaben

Zur Vorbereitung der Quellenarbeit:
http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=185&id=21083&tektId=0

Lektüreempfehlungen:

Ulrich Kluge, Die Revolution 1918/19. Staat, Politik und Gesellschaft zwischen Weltkrieg und Kapp-Putsch, Frankfurt/M. 1985
Volker Ullrich,, Die Revolution von 1918/19, München 2009
Klaus Weinhauer/Anthony McElligott/Kirsten Heinsohn (Hg.), Germany 1916-23. A revolution in context, Bielefeld 2015

Lehrende

Termine (Kalendersicht )

Rhythmus Tag Uhrzeit Ort Zeitraum  
wöchentlich Fr 10-12 X-E0-216 08.10.2018-01.02.2019

Klausuren

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Fachzuordnungen

Modul Veranstaltung Leistungen  
22-3.2 Hauptmodul Moderne
3.2.1
Historische Orientierung Studieninformation

Die verbindlichen Modulbeschreibungen enthalten weitere Informationen, auch zu den "Leistungen" und ihren Anforderungen. Sind mehrere "Leistungsformen" möglich, entscheiden die jeweiligen Lehrenden darüber.

Konkretisierung der Anforderungen

Die Veranstaltungen beginnen am 19. Oktober.

Die beiden Veranstaltungen des Hauptmoduls (Seminar und Historische Orientierung) sind eng miteinander vernetzt, müssen deshalb gemeinsam besucht und absolviert werden. Somit kann das Modul nur komplett, d.h. vierstündig belegt werden.
Als Prüfungsleistung ist eine schriftliche Arbeit im Umfang von 20 bis 25 Seiten vorgesehen, die bis zum 31.03.2019 abgegeben werden muss. Die Studienleistung des Hauptmoduls werden Sie in Form eines Exposés Ihrer Hausarbeit im Umfang von 3 bis 5 Seiten erbringen.

Interessierte können zudem die themennahe Schriftkunde-Veranstaltung von Michael Zozmann (Mi-14-16h) besuchen.

Lernraum
TeilnehmerInnen
Automatischer E-Mailverteiler der Veranstaltung
Änderungen/Aktualität der Veranstaltungsdaten
Sonstiges